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Schwesig kommt

Neuruppin Schwesig kommt

Manuela Schwesig ist zwar seit einigen Tagen nicht mehr Bundesfamilienministerin. Dennoch wird die SPD-Frau, die vermutlich neue Ministerpräsidentin in Mecklenburg-Vorpommern wird, am 15. Juni zur Eröffnung des neuen Mutter-Kind-Zentrums nach Neuruppin kommen. Die Ruppiner Kliniken haben für das Zentrum rund 4,5 Millionen Euro investiert.

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Manuela Schwesig

Quelle: GETTY

Neuruppin. Es bleibt dabei: Manuela Schwesig (43) wird am Donnerstag, 15. Juni, zur Eröffnung des neuen Mutter-Kind-Zentrums nach Neuruppin kommen und ein Grußwort halten. Die SPD-Politikerin ist zwar seit dem 3. Juni nicht mehr Bundesfamilienministerin, weil Schwesig Nachfolgerin von Erwin Sellering werden soll, der sich krankheitsbedingt als Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern zurückzieht (die MAZ berichtete). Doch an dem Termin in der Fontane­stadt, für den sie bereits vor Längerem zugesagt hatte, hält Schwesig fest, hieß es am Donnerstag aus dem Willy-Brandt-Haus in Berlin. In diesem befindet sich die Zen­trale des SPD-Bundesvorstandes – Schwesig ist seit November 2009 eine von fünf Stellvertretern im Bundesvorstand.

Die Ruppiner Kliniken haben rund 4,5 Millionen Euro in das neue Mutter-Kind-Zentrum investiert. Es ist im denkmalgeschützten Haus S untergebracht, das dazu entkernt wurde. Manuela Schwesig, die 1974 in Frankfurt (Oder) geboren wurde und in Königs Wusterhausen an der Fachhochschule für Finanzen studiert hat, bevor sie im Finanzamt Schwerin sowie im Finanzministerium arbeitete, ist selbst Mutter zwei Kinder – der Sohn ist zehn Jahre alt, die Tochter erst 2016 geboren. Die Familie lebt in Schwerin.

Von Andreas Vogel

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