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Ostprignitz-Ruppin Schwochow will Stadtchef werden
Lokales Ostprignitz-Ruppin Schwochow will Stadtchef werden
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02:15 23.06.2017
Frank-Rudi Schwochow (l.) sitzt mit Hans-Georg Rieger zusammen für BVB-Freie Wähler im Kreistag von Ostprignitz-Ruppin.
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Rheinsberg

Nun ging es doch schneller: Frank-Rudi Schwochow (30/BVB-Freie Wähler) hat am Dienstag bestätigt, dass er als Kandidat für das Rheinsberger Bürgermeisteramt am 24. September antritt. Eigentlich wollte sich Schwochow dazu erst Ende der Woche äußern (die MAZ berichtete). Der Verwaltungsfachangestellte ist seit 2003 CDU-Mitglied, hatte sich jedoch 2012 mit dem Ortsverband überworfen und zunächst die Rheinsberger Union gegründet. Seit den Kommunalwahlen 2014 sitzt Schwochow für die Vereinigung BVB-Freie Wähler in der Rheinsberger Stadtverordnetenversammlung sowie im Kreistag von Ostprignitz-Ruppin. Einen Austritt aus der CDU lehnt der streitlustige Politiker ab. Die Christdemokraten versuchen zwar seit Jahren, ihn aus ihren Reihen auszuschließen, bisher ist ihnen das aber nicht gelungen.

Als Bürgermeister will Schwochow dafür sorgen, dass neben der Kernstadt Rheinsberg auch alle Rheinsberger Ortsteile „ausreichend“ bei Investitionen und demokratischer Mitbestimmung berücksichtigt werden. Zudem will er, dass sich die Qualität der Arbeit der Stadtverwaltung „deutlich“ verbessert.

Landtagsabgeordneter begrüßt die Kandidatur

Peter Vida, der Landesvorsitzende von BVB-Freie Wähler und Landtagsabgeordnete, begrüßte die Kandidatur von Schwochow. „Unser Kandidat ist die inhaltlich glaubwürdige Alternative zu den Kandidaten der Parteiinteressen.“ Diese verkörperten die Vergangenheit und stünden nicht für den benötigten politischen Aufbruch, so Vida.

Neben Schwochow bewerben sich ebenfalls SPD-Mann Sven Alisch (51) und Amtsinhaber Jan-Pieter Rau (50/CDU) um den Bürgermeisterposten. Die Linke wollte am Dienstagabend entscheiden, ob sie einen Bewerber nominiert. Kandidaten für Rheinsberger Chefposten müssen sich bis zum 20. Juli 12 Uhr in der Wahlbehörde gemeldet haben.

Von Andreas Vogel

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