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Science-Mobil am Wittstocker Gymnasium

Tag der Experimente Science-Mobil am Wittstocker Gymnasium

Experimente sind das Salz in der Suppe des Chemie- oder Biologieunterrichts. Doch nicht jede Schule leistet sich die oft teure Ausrüstung, um Schülern Zusammenhänge auf diese Weise deutlich zu machen. Deshalb gibt es das mobile Schülerlabor „Science on Tour“. Am Donnerstag machte es Station in Wittstock.

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Karl-Heinz Krätzschmar, Nina Danneberg und Chemielehrerin Monika Schütte (v.l.) leiteten die Schüler an.

Quelle: Björn Wagener

Wittstock. Reagenzgläser werden geschüttelt, Versuchsaufbauten hergestellt – und wenn es dabei Probleme geben sollte, sind sie rasch gelöst. Denn Karl-Heinz Krätzschmar und Nina Danneberg sind ja da, ebenso wie Chemielehrerin Monika Schütte. Alle drei gehen durch die Bankreihen, geben Tipps, beantworten Fragen oder helfen, wenn’s im Detail irgendwo klemmt.

Chemie zum Anfassen

Die Neuntklässler des Städtischen Gymnasiums Wittstock tragen weiße Kittel und bei Bedarf Schutzbrillen. Denn am Donnerstag hieß es: Schluss mit grauer Theorie – jetzt gibt es Chemie zum Anfassen. Experimente mit Kohlenstoffdioxid, das im festen Zustand zu Trockeneis wird, standen auf dem Programm.

Möglich gemacht wurde das mit dem mobilen Schülerlabor „Science on Tour“ (Wissenschaft unterwegs) der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg, das in Wittstock Station bezog. Das Labor hat alles dabei, was man für verschiedenste chemische oder biologische Experimente braucht.

Von der Resonanz überrascht

Es richtet sich speziell an Schüler ab der 7. Jahrgangsstufe oder beruflich qualifizierte Interessenten, die dadurch nicht nur naturwissenschaftliche Zusammenhänge ganz praktisch erleben können, sondern auch für Wissenschaft und Technik begeistert werden sollen. „Ich hätte nie gedacht, dass das Ganze so eine Resonanz haben würde“, sagt Diplom-Chemiker Karl-Heinz Krätzschmar, der mit Nina Danneberg, Bachelor of Engeneering, am Gymnasium die Schüler betreute.

Doch die Schulen leisteten sich heute kaum noch ein umfangreiches Equipment für anschauliche Experimente, weil es nur ab und zum Einsatz käme. Andererseits „lechzen die Schüler geradezu danach, einmal längere Zeit eigenständig zu experimentieren“. Diese Lücke schließe auch „Science on Tour“.

Fast wie Polizei-Ermittler

Besonders beliebt sei laut Diplom-Chemiker Karl-Heinz Krätzschmar das DNA-Fingerprinting. Dabei geht es darum, Zellmaterial einer bestimmten Person zuzuordnen. Das heißt, die Schüler gehen fast wie polizeiliche Ermittler vor und erfahren, wie das Prozedere ganz praktisch abläuft. Aber auch Kosmetika selbst herzustellen, komme gut an.

Das rollende Schülerlabor ist jeweils an drei Tagen in der Woche im Land Brandenburg unterwegs. Die restliche Zeit werde zur Vor- und Nachbereitung der Experimente verwendet.

Von Björn Wagener

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