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Sechs Clubs aus dem Altkreis Kyritz dabei

48-Stunden-Aktion der Landjugend Sechs Clubs aus dem Altkreis Kyritz dabei

Sechs Jugendclubs aus dem Altkreis Kyritz nahmen am Wochenende an der 48-Stunden-Aktion der Berlin-Brandenburgischen Landjugend teil. Sie werkelten an ihren Jugendräumen und kümmerten sich aber auch um öffentliche Wege und Plätze. So wurde unter anderem die Skaterbahn in Wusterhausen von Schmutz und Unrat befreit.

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Nachdem die Fundamente verschwunden waren, wurden neue Sitzbänke zwischen Volleyballfeld und Skaterbahn gebaut.

Quelle: Sandra Bels

Kyritz. Für die Kinder und Jugendlichen aus den Jugendclubs im Altkreis Kyritz war es ein arbeitsreiches Wochenende. Sie beteiligten sich an der 48-Stunden-Aktion, zu der die Berlin-Brandenburgischen Landjugend jedes Jahr an einem Wochenende aufruft, um Jugendliche und Erwachsene in Kontakt zu bringen, die dann gemeinsam etwas schaffen.

Einsatzort Mehrgererationenhaus in Kyritz

In Kyritz war das Mehrgenerationenhaus der Einsatzort. Sozialarbeiterin Manuela Matz-Kubik vom dort ansässigen Jugendfreizeitzentrum begrüßte bereits am Freitagnachmittag gut 30 junge Leute aus Kyritz und der Umgebung zum Helfen. Das Rathaus hatte sich gewünscht, dass der Fahrradständer am Spielplatz vor dem Haus einen neuen Anstrich bekommt. Dafür musste er zunächst jedoch abgeschliffen werden. Statt elektrischer Geräte kamen dabei Schleifpapier und Drahtbürsten zum Einsatz. Das dauerte bis Sonnabend. Am Nachmittag kam dann die Farbe ins Spiel, zunächst als Rostschutz, dann als finaler Anstrich. Am Fahrradständer soll künftig ein Schild auf das Mehrgenerationenhaus aufmerksam machen. „Streben und Löcher zum Anbringen sind schon fertig“, so Manuela Matz-Kubik.

Jede Menge zu tun gab es auch auf dem Volleyballfeld neben der Skaterbahn. Unkraut hatte den Sand erobert. Es wurde beseitigt. Mit Hammer und Meißel rückten die Jugendlichen den alten Fundamenten neben dem Volleyballplatz zu leibe. Dort sollten neue Sitzbänke entstehen. Die Steine dafür stammen vom alten Tresen, der in einem Raum des Jugendfreizeitzentrums abgebaut wurde, „um Platz zu gewinnen“, so die Sozialarbeiterin. Sie hatte bis Sonntag stets zwischen 20 und 30 Helfer gezählt. Der Einsatz am Sonnabend dauerte bis in den späten Abend. Anschließend wurde gegrillt. Das Buffet hatten Fleischer und Bäcker aus der Region gefüllt, war von Manuela Matz-Kubik zu erfahren.

In Holzhausen wurde der Schuppen aufgeräumt

In Holzhausen koordinierte Jugendbetreuer Michael Herbst die Arbeiten im Kinderklub. Dort wurde zunächst das Außengelände auf Vordermann gebracht und der Schuppen ausgemistet. Dann schwärmten die Kinder im Dorf aus, zum Gassi gehen, Baby sitten, harken oder Rasen mähen. Sie halfen auf den Grundstücken derjenigen, die ihnen im vergangenen Jahr bei der 48-Stunden-Aktion im Club unter die Arme gegriffen hatten, sei es mit Arbeitsgeräten oder Materialien.

Die Jugendlichen in Nackel bereiteten am Freitagabend ihre Aktion vor, konnten aber erst am Samstagabend weiter machen. Vormittags waren sie zur Feuerwehrausbildung. Danach ging es schnurstracks im Klubraum weiter. Dort wurde renoviert und Fußboden verlegt.

Skaterbahn in Wusterhausen geputzt

Die Skaterbahn in Wusterhausen an der Dossehalle zeigt sich seit Sonnabend wieder blitzeblank. Dort waren die Kinder und Jugendlichen des städtischen Clubs am Werk. Sozialarbeiterin Renita Schulz, Petra Schumacher und Beate Klünder halfen beim Großreinemachen, das anschließend im Club weiter ging. „Für die ganz jungen Mitglieder war es der erste Einsatz dieser Art“, sagte Renita Schulz.

Sie lobte auch das Engagement der Dessower Jugend und der Clubmitglieder in Ganzer. Letztere waren am Samstagvormittag mit Ortsvorsteher Peter Weller unterwegs, um auf öffentlichen Wegen für Ordnung zu sorgen und Müll zu beseitigen. Am Sonntag gab es dann im Club einiges zu tun. Unter anderem wurden die Pinsel geschwungen.

Bei den Dessowern stand ebenfalls eine große Renovierung an. Dort legten sich die Älteren für den Nachwuchs ins Zeug und richteten ihm einen Raum für die künftigen Treffen her. Auch die Außenanlage bekam eine Generalüberholung nach dem Winter.

Von Sandra Bels

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