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Seeufer ist das Projekt des Monats

Kyritz Seeufer ist das Projekt des Monats

Die Neugestaltung des Seeufers in Kyritz ist für das Brandenburger Landwirtschaftsministerium das Förderprojekt des Monats, das über den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes unterstützt worden ist. Kernstück ist der mit Bänken gestaltete Uferweg sowie die Liegewiese.

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Das Seeufer wurde in Kyritz neu gestaltet.

Quelle: Sandra Bels

Kyritz. Die Umgestaltung des Kyritzer Seeufers ist für das Brandenburger Landwirtschaftsministerium das Förderprojekt des Monats Juli. Das Ministerium stellt regelmäßig ein Vorhaben in den Mittelpunkt, das aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (Eler) unterstützt wird.

Mit dem Ziel, den Kyritzer Seezugang als Freizeit- und als Veranstaltungsort am Wasser zu entwickeln, wurde der zuvor völlig zugewachsene Uferbereich umfassend neu gestaltet, teilte das Ministerium mit. Wichtigste Maßnahme dabei war das Freilegen des verwilderten Ufers, um eine offene Sicht auf das Gewässer zu erhalten und die Verschattung der Seewiese zu reduzieren. Dafür wurden Schilf- und Gehölzbewuchs entfernt und wertvolle Altbäume freigestellt. Auch die an Regentagen vollständig vernässte Wiese sowie der verschlammte Flachwasserbereich am Ufersaum wurden saniert und neu modelliert.

Blick über den See

Heute ist das Seeufer über sonnige, trockene Landbereiche mit befestigten Wegen zu erreichen, heißt es weiter in der Mitteilung. Spaziergänger können den ungehinderten Blick über den See genießen. Kernstück ist der mit Bänken gestaltete Uferweg, der auch Spiel- und Lernbereiche mit Wasserbezug und einen Steg mit Liegeplätzen umfasst. Jetzt können auch private Bootsbesitzer anlegen oder die Bootsvermietung des Strandbadbetreibers nutzen.

In einem weiteren Bauabschnitt sind die Erneuerung des Anlegers für Fahrgastschiffe beziehungsweise für die Inselfähre sowie eine Slipanlage geplant. Die Inselfähre fährt nach Anforderung zur Unterseeinsel mit ihrem Insel-Restaurant. Mit Hilfe des Europäischen Landwirtschaftsfonds konnte von 2012 bis 2014 die Sanierung und Neugestaltung des Seezugangs und der Freiflächen sowie eines Stegs mit Bootsliegeplätzen im ersten Bauabschnitt realisiert werden. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 494 000 Euro, die Fördersumme auf 311 000 Euro. Die nationale Kofinanzierung betrug 183 000 Euro.

Von MAZonline

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