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Segeletzer Straßenbau erst in zwei Jahren

Umleitung an der B 5 Segeletzer Straßenbau erst in zwei Jahren

Kraftfahrer auf der Bundesstraße 5 müssen sich auf eine weite Umleitung über Dreetz und Neustadt einstellen, sobald die Ortsdurchfahrt von Segeletz an der B 5 erneuert wird. Denn diese wird dazu gesperrt. Allerdings dauert es bis zum Baubeginn noch eine ganze Weile.

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Wenn die Bundesstraße in Segeletz erneuert wird, soll auch ein Radweg entstehen.

Quelle: Matthias Anke

Segeletz. Auf einen Umweg müssen sich Kraftfahrer auf der Bundesstraße 5 einstellen, wenn in Segeletz die Ortsdurchfahrt erneuert wird. Denn für die Arbeiten zwischen dem Ortsschild bis zum Abzweig nach Nackel muss die Straße gesperrt werden. Darüber informiert jetzt die Bauamtsleiterin der Gemeinde Wusterhausen, Melanie Füllgraf. Wie sie sagt, gab es dazu jüngst ein erstes Treffen mit Vertretern des Landesbetriebs für Straßenwesen in Kyritz.

„Die Ausführung ist im Jahr 2018 geplant“, sagt Melanie Füllgraf. Als Grund, weshalb es mit der seit Langem erhofften Erneuerung nun nicht schon 2016 oder 2017 etwas wird, gelte der zunächst noch bevorstehende Straßenbau in Dreetz. Über Dreetz und Neustadt erfolge schließlich die Umleitung, die dann einen etwa zehn Kilometer längeren Weg bedeutet. „Die Straße hätte eigentlich 2010 schon fertig sein sollen“, erinnert sich die Segeletzer Ortsvorsteherin Astrid Hohmann an frühere Versprechen, die B 5 im Ort endlich zu erneuern. Auch Melanie Füllgraf weiß, dass es „immer mal wieder Termine“ gab. Nun aber sei dieser Baustart doch absehbar. Eine nächste Besprechung, um Detailfragen zu klären, ist im März geplant. Es geht etwa darum, ob und wo Verkehrsinseln angelegt werden sollen, wie sie sich allerorten schon als verkehrsberuhigende Vorrichtungen bewährt haben. Die Gehwege sind anzupassen. Und da es in Segeletz diesbezüglich an der einen oder anderen Stelle eng ist, müsse man sich „etwas einfallen“ lassen. Ein solcher Knackpunkt etwa werde die Straßenführung entlang der ruinösen Brennerei sein. In dem Zusammenhang müsse auch geguckt werden, wo welche Bäume stehen. Viel ist also noch zu klären, bevor der Plan festgezurrt ist und die erste Baumaschine anrollen kann.

Ist dann irgendwann alles geschafft, werden sich am Ende auch die Radfahrer freuen können. Sie sollen einen eigenen Weg erhalten. In dem Zusammenhang informiert Melanie Füllgraf zudem über den Lückenschluss im Radwegenetz zwischen Metzelthin und Ganzer. Dieser soll im nächsten Jahr erfolgen. Offen bleibt damit nur noch, wann – und ob überhaupt jemals – die lange Strecke zwischen Friesack und Segeletz einen Radweg bekommt.

Von Matthias Anke

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