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Ostprignitz-Ruppin Segler suchen weiter nach Kompromiss
Lokales Ostprignitz-Ruppin Segler suchen weiter nach Kompromiss
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00:18 03.12.2016
Begehrtes Vereinsgelände: Zwei Lindower Segelvereine würden gerne einen Pachtvertrag unterschreiben. Quelle: Christian Schmettow
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Lindow

Die Lindower Segler suchen weiterhin nach einem Kompromiss in der Auseinandersetzung um das Vereinsgelände am Gudelacksee. Der neue Vereinsvorsitzende des Segel-Clubs Lindow (SCL) Werner Schroeter sandte den Regattaseglern in dieser Woche ein Angebot zu, wie die Vereine das Gelände künftig gemeinsam nutzen könnten. „Wir können uns eine Zusammenarbeit auf allen Gebieten vorstellen“, sagt er. „Speziell in der Jugendarbeit.“ Auch Tony Groche, der Vorsitzende der Regattasegler, ist prinzipiell zu einer Zusammenarbeit auf dem Areal bereit.

Bislang nutzt der Traditionsverein SCL das Gelände alleine. Im Sommer jedoch hatte die Stadt den Vertrag mit dem SCL gekündigt, weil sie künftig Pacht für das Areal erheben will (MAZ berichtete). Unklar ist seitdem, wie die Vereine, die das Gelände beide pachten wollen, sich arrangieren.

Wechsel an der Vereinsspitze

Der frühere Vereinschef Gert Wegner hatte einer gemeinsamen Nutzung skeptisch gegenüber gestanden. Nach einem Wechsel an der Vereinsspitze könnte es jetzt einen Kompromiss geben. Das zumindest hofft Schroeter, der Ende Oktober zum neuen Vorsitzenden gewählt worden war. „Wir gehen auf die Leute zu“, so der Taxi-Unternehmer. „Wir können reden.“

Vor allem in der Jugendarbeit sei eine Zusammenarbeit wünschenswert, so Schroeter. „Alles andere wäre in dem kleinen Lindow auch komisch.“ Bei einer Versammlung am Sonntag hatte sich Schroeter der Rückendeckung für seinen Kurs versichert. „Die Mitglieder wollen unseren Weg gehen.“

Beide Seiten haben Angebote zur Zusammenarbeit abgegeben

Die Regattasegler hatten sich vom SCL abgespalten. Schroeter kann sich sogar vorstellen, dass sich beide Vereine wieder zusammenschließen. Groche, der das aktuelle Angebot des SCL noch nicht kennt, kommentierte Schroeters Position zunächst zurückhaltend. Allerdings hat auch sein Verein ein konkretes Angebot zur Zusammenarbeit abgegeben. In der vergangenen Woche bereits.

Von Frauke Herweg

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