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Segler suchen weiter nach Kompromiss

Lindow Segler suchen weiter nach Kompromiss

Die Stadt hat den Lindower Seglern im Streit um das Vereinsgelände am Gudelacksee ein Kompromissangebot unterbreitet. In der kommenden Woche treffen sich Vertreter des Segel-Clubs Lindow und der Regattasegler erneut, um darüber zu beraten.

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Quelle: Peter Geisler

Lindow. Lindows Segler suchen weiter nach einem Kompromiss im Streit um das Vereinsgelände am Gudelacksee. In der kommenden Woche wollen Vertreter des Segel-Clubs Lindow (SCL) und der Regattasegler erneut beraten. Wenige Tage später kommen die Mitglieder des Traditionsvereins SCL noch einmal zusammen, um eine endgültige Entscheidung zu treffen.

Im vergangenen Sommer hatte die Stadt dem SCL den Pachtvertrag gekündigt, weil sie künftig Pacht für das Areal erheben will. Unklar ist seitdem, wie sich die beiden Vereine, die beide das Gelände nutzen wollen, dort arrangieren. Die Stadt hatte ein Kompromissangebot unterbreitet, nach dem die beiden Vereine die große Halle gemeinsam für die Kinder- und Jugendsport nutzen können. Ob es tatsächlich dazu kommt, ist jedoch noch nicht entschieden.

Die Regattasegler würden auf Kompromissangebot eingehen

Tony Groche, Chef der Regattasegler, würde den Vorschlag begrüßen. „Damit könnten wir sehr gut leben“, sagt er. Bislang trifft sich der Nachwuchs der Regattasegler im Winter in der Sportschule. Könnten die Regattasegler die große Halle ganzjährig für die Kinder- und Jugendarbeit nutzen, könnten die jüngsten Mitglieder dort im Winter an den Booten arbeiten. Aus Groches Sicht ein Gewinn. „Die Pflege von eigenen Booten schafft Identifikation.“

Groche kann sich sogar vorstellen, dass die beiden Vereine über die Kinder- und Jugendarbeit wieder zusammenwachsen. In einem kleinen Ort wie Lindow sei es eigentlich sinnvoll, beim Nachwuchstraining zusammenzuarbeiten. „Die Kinder gehen schließlich auch alle auf dieselbe Schule.“

Noch einige offene Fragen

Werner Schroeter, Vorsitzender des SCL, beurteilt das Kompromissangebot etwas vorsichtiger. Er will zunächst das Votum seiner Vereinskollegen abwarten und noch einige offene Fragen klären.

Beim SCL trainieren zurzeit 14 Kinder und Jugendliche – die Mitglieder der Schul-AG mit eingeschlossen. Bei den Regattaseglern üben acht Kinder und Jugendliche. Um die Trainingsmöglichkeiten für den Nachwuchs auszubauen, hatten die Regattasegler ihre Jugendflotte vor kurzem um drei Boote aufgestockt. Ende Juli läuft der Pachtvertrag für das Vereinsgelände aus. Vorher müssen sich die Vereine geeinigt haben.

Von Frauke Herweg

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