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Seil über Straße gespannt: Polizei sucht Zeugen

Neuruppin Seil über Straße gespannt: Polizei sucht Zeugen

Die Polizei in Neuruppin steht vor einem Rätsel. Wer hat in der Neuruppiner Bölkestraße ein Seil gespannt, über das eine 39-jährige Radfahrerin stürzte und sich verletzte. Die Ermittler glauben an keinen Kinderstreich. Sie hoffen deshalb darauf, dass Anwohner der Straße etwas gesehen haben und sich melden. Nebulös bleibt auch ein weiterer Fall.

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Die Polizei hofft auf Hinweise von Zeugen.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Neuruppin. Auch einen Tag nachdem eine 39-jährige Radfahrerin über ein Seil gestürzt ist, das über die Straße Bölkeanger in Neuruppin gespannt war, steht die Polizei noch vor einem Rätsel. „Wir suchen dringend Zeugen, die etwas beobachtet haben“, sagte am Montag Neuruppins Polizeisprecherin Dörte Röhrs. Demnach gehen die Ermittler nicht davon aus, dass vielleicht Kinder das rote Seil nach dem Spielen vergessen haben. „Der Bölkeanger ist zwar ein sehr ruhiger Verkehrsbereich, aber nicht so ruhig, dass dort zwischen 22 und 5 Uhr gar kein Auto fahren würde“, sagte Röhrs. Deshalb vermutet die Polizei, dass es sich wohl eher um eine bewusste Tat gehandelt haben muss. Die Radfahrerin war am Sonntagmorgen um 5.50 Uhr wegen des Seils gestürzt. Dieses war in einer Höhe von etwa 85 Zentimetern zwischen einem Baum und einem Verkehrszeichen befestigt. Die Frau hatte sich selbstständig in ärztliche Behandlung gegeben. Seitdem ermittelt die Polizei gegen unbekannt wegen des gespannten Seils.

Nebulöser Hinweis von einer Facebooknutzerin

Seit Montag prüfen die Ermittler zudem die Hinweise einer Facebooknutzerin auf ein weiteres gefährliches Seil in Neuruppin. Dieses soll am Sonntagmorgen am Fußgängerweg an der Regattastraße in Höhe der Badestelle an der Evangelischen Schule gehangen haben. Darauf hatte eine Frau am Sonntag nach Bekanntwerden des Sturzes der Frau im Bölkeanger hingewiesen. Die Polizei erfuhr davon allerdings erst am Montag von der MAZ. „Uns hat niemand darüber informiert“, sagte Polizeisprecherin Röhrs. Völlig offen ist, ob es das Seil am Fußgängerweg an der Regattastraße wirklich gegeben hat. Zwar hatte die Facebooknutzerin davon geschrieben, dass das Seil „ebenso rot“ gewesen, „an zwei Bäumen gespannt“ und für Radfahrer „definitiv“ gefährlich gewesen sei. Doch einen Unfall hat es dort am Sonntag nicht gegeben. Möglicherweise liegt das allein daran, weil die Facebooknutzerin oder ein anderer aufmerksamer Spaziergänger das Seil zuvor rechtzeitig entfernt hat. Es könnte aber ebenfalls sein, dass es dieses zweite Seil an der Regattastraße gar nicht gegeben hat und die Facebooknutzerin lediglich etwas Aufmerksamkeit wollte.

Von Andreas Vogel

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