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Ostprignitz-Ruppin Seniorenbeirat macht Druck
Lokales Ostprignitz-Ruppin Seniorenbeirat macht Druck
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13:58 26.02.2018
Dank von Landrat Ralf Reinhardt und von der Seniorenbeiratsvorsitzenden Sigrid Schumacher (l.): Leiterin Lisa Probst (2.v.r.) verlässt demnächst den Wusterhausener Seniorenclub. Manuela Saborowski (2.v.l.) übernimmt ihre Nachfolge. Quelle: Alexander Beckmann
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Wusterhausen

Nach der Seniorenwoche ist vor der Seniorenwoche. Dieses Motto gilt offenbar für den Kreisseniorenbeirat Ostprignitz-Ruppin. Bei seiner Sitzung am Donnerstag in Wusterhausen spielte die nächste Auflage der Veranstaltungsreihe im kommenden Frühsommer jedenfalls schon eine wichtige Rolle.

Wie die Beiratsvorsitzende Sigrid Schumacher mitteilte, soll die Kreisseniorenwoche am 11. Juni 2018 mit einer festlichen Veranstaltung in Neuruppin eröffnet werden. Schon traditionell wird dabei die Anerkennung ehrenamtlichen Engagements im Vordergrund stehen. „Das ist einfach der Höhepunkt“, sagt Sigrid Schumacher. Man hoffe wieder auf öffentliche Förderung. „Wir müssen bis Ende Januar die Anträge einreichen“, erinnerte sie die Organisatoren von den örtlichen Seniorenbeiräten.

Themen zum Dranbleiben

In diesem Jahr hatte man bei den Veranstaltungen der Seniorenwoche knapp 1600 Besucher gezählt. Themen waren die Renten, altersgerechter Wohnraum, Seniorentreffs, die medizinische Versorgung im ländlichen Raum, Sicherheit und Mobilität. „Das sind wichtige Themen“, fand Sigrid Schumacher. „Da sollten wir dran bleiben.“ Und sie formulierte ein weiteres Ziel: „Wir wollen mehr an die jungen Senioren rankommen.

In Zusammenhang mit diesen Aufgaben kritisierte die Beiratsvorsitzende die zähen Fortschritte bei der Erarbeitung eines Altenhilfeplanes im Landkreis. Landrat Ralf Reinhardt verwies auf die monatelangen Unwägbarkeiten wegen der Kreisgebietsreform, die ja nun erst einmal ausgeräumt seien: „Wir haben die Ausschreibung für eine entsprechende Planerstelle veröffentlicht und hoffen, dass wir eine geeignete Kraft finden.“

„Wir bleiben dran“, versprach Sigrid Schumacher. Die Seniorenbeiräte im Landkreis wollen die Planung mit einer Umfrage unterstützen: Welche Themen verdienen die Aufnahme in den Altenhilfeplan?

Kontakte in die Nachbarregionen

Verstärken will der Kreisseniorenbeirat seine Kontakte zu ähnlichen Gremien in den Nachbarregionen. Für nächstes Jahr ist beispielsweise ein Austausch mit dem Havelländer Beirat geplant. Dessen Struktur unterscheidet sich deutlich. Anders als in Ostprignitz-Ruppin ist der Kreisseniorenbeirat im Havelland sozusagen ein Gremium des Kreistages. Seine Mitglieder werden von den Kreistagsfraktionen benannt. Der OPR-Beirat hingegen besteht einfach aus Vertretern von örtlichen Seniorenbeiräten und -einrichtungen und damit aus engagierten, oft ehrenamtlichen Experten meist ohne Verbindung zur Kreispolitik. „Wir können damit eigentlich gut arbeiten im Vergleich zu anderen Landkreisen“ , schätzte Hannelore Gußmann aus Neuruppin ein. Und auch Landrat Ralf Reinhardt betonte: „Ich arbeite gern mit diesem Gremium zusammen, so wie es ist.“

Das Treffen am Donnerstag in Wusterhausen beinhaltete auch einen Abschied: Lisa Probst, seit 1991 Leiterin des örtlichen Seniorenclubs, geht zum Jahresende in den Ruhestand. Der Beirat dankte ihr mit Nachdruck und wünschte Manuela Saborowski als Nachfolgerin viel Erfolg.

Von Alexander Beckmann

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