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Seniorenbeirat oder Seniorenbeauftragter?

Rheinsberg Seniorenbeirat oder Seniorenbeauftragter?

Rheinsbergs Ortsbeirat diskutiert, wer Senioren in der Stadt künftig vertreten darf. Einen Seniorenbeauftragten gibt es in der Hauptsatzung schon. Inzwischen haben sich aber einige ältere Rheinsberger zu einem Beirat zusammengetan. Aber soll man den einfach anerkennen?

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Der Rheinsberger Hans-Peter Dageroth bittet darum, den Seniorenbeirat auch in der Hauptsatzung der Stadt anzuerkennen. Doch das ist in Rheinsberg nicht unumstritten

Quelle: Carsten Schäfer/Archiv

Rheinsberg. Bekommt Rheinsberg nun auch offiziell einen Seniorenbeirat oder bleibt der Seniorenbeauftragte Einzelkämpfer, wenn es um die Belange älterer Menschen geht? Darüber könnten die Stadtverordneten demnächst abstimmen. In der Hauptsatzung hatten die Abgeordneten festgelegt, dass es einen Beauftragten für Seniorenfragen geben soll. Uwe Witt hat das Amt zunächst übernommen. Inzwischen haben sich aber mehrere Senioren zusammengetan und ein größeres Gremium ins Leben gerufen.

Um als Beirat offiziell anerkannt zu werden, müsste die Gruppe allerdings von den Stadtverordneten legitimiert werden. Witt hatte sich immer erhofft, dass es einmal einen solchen Beirat geben wird. Hans-Peter Dageroth als Sprecher der Gruppe hofft, dass das Gremium nun offiziell in die Hauptsatzung aufgenommen wird.

Im Rheinsberger Ortsbeirat war das umstritten. Die Stadtverordnete Petra Pape war skeptisch. Sie verstehe nicht, was der Vorteil eines Beirates sein soll, wenn es schon einen Beauftragten gibt, sagte sie und forderte Gleichbehandlung auch für andere Gruppen: Wenn es einen Seniorenbeirat gibt, müsste es auch einen Behindertenbeirat geben – sonst sollte es in beiden Fällen bei Beauftragten bleiben. Ortsvorsteher Sven Alisch bat, das nicht zu eng zu sehen. Die Stadt sollte erst mit dem Behindertenbeauftragten sprechen, ob der überhaupt einen Beirat will.

Von Reyk Grunow

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