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Ostprignitz-Ruppin Seniorenbeirat tagte in Kyritz
Lokales Ostprignitz-Ruppin Seniorenbeirat tagte in Kyritz
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02:15 13.03.2016
Wie 2015 in der Feuerwehrtechnischen Zentrale wird es auch bei der diesjährigen Seniorenwoche viele Informationen geben. Quelle: André Reichel
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Kyritz

Gute Nachricht für Senioren: Zumindest die Finanzierung der diesjährigen Seniorenwoche im Landkreis Ostprignitz-Ruppin scheint weitgehend gesichert. Vorsitzende Sigrid Schumacher berichtete dem Kyritzer Seniorenbeirat am Donnerstag, dass das Landesgremium 2420 Euro für die sommerliche Veranstaltungsreihe bereitgestellt habe – 120 Euro mehr als im vergangenen Jahr.

Der Beirat war am Donnerstag zur zweiten Sitzung des Jahres zusammengekommen und hatte sich die Kyritzer Bürgermeisterin eingeladen für einen Bericht über die Umsetzung der Senioren-Leitlinien.

Ein Thema war beispielsweise die Gesundheitsversorgung. „Da sieht es für Kyritz im Moment noch ganz gut aus“, schätzte Nora Görke ein, „auch wenn wir feststellen, das unsere Ärzte natürlich immer älter werden.“ Das Krankenhaus sei definitiv ein Plus für die Stadt. Auch die Hospizarbeit habe sich etabliert. Das wolle man weiter unterstützen. „Ein Manko ist sicherlich der fehlende Hautarzt. Aber wir werden nicht jeden Facharzt hier haben können.“ Immerhin sei die Verkehrsanbindung zu den Spezialisten in Neuruppin gut – nicht zuletzt dank des stündlich verkehrenden Plus-Busses.

Die Stadtlinie in Kyritz gilt als Erfolg

In Sachen Mobilität würdigte die Bürgermeisterin die von der Kommune geförderte Stadtlinie: „Die macht sich für die Stadt wirklich bezahlt. Ich denke, das ist eine Erfolgsgeschichte.“ In Sachen Barrierefreiheit sei Kyritz vorangekommen – gerade auch beim Wohnen. Die sanierten Häuser in der Johann-Sebastian-Bach-Straße seien ein Beispiel. „Das ist eine Entwicklung, die weitergehen muss“, betonte Nora Görke und verwies unter anderem auf den schlechten Zustand vieler Gehwege. Doch werde sich dabei einiges bewegen. Die Stadt plane bekanntlich die Sanierung der Johann-Sebastian-Bach-Straße. Auch in der Friedensstraße und der Fröbelstraße in Kyritz West soll an den Gehwegen gebaut werden.

Die Kyritzer Bevölkerungszahl ist recht stabil

Weitere wichtige Bauvorhaben seien die Fertigstellung der neuen Kita Mitte im Sommer, das Dach der Goetheschule oder auch das Haus Bach-Straße 6 und der neue Zugang zum Rosengarten von der Weberstraße aus.

Die Kyritzer Bevölkerungszahl sei recht stabil – auch in den Ortsteilen. Zählte man Ende 2013 noch 9193 Einwohner so waren es Ende 2015 immerhin 9201. „Aber es sterben mehr Menschen, als wir Nachwuchs haben Positiv ist vor allem die Zahl der Zuzüge“, berichtete Nora Görke. „Ich denke, dass wir weniger werden.“ Schließlich sei schon jetzt die Mehrzahl der Einwohner über 40.

Die Mitglieder des Seniorenbeirates interessierten sich für ganz alltägliche Probleme. Was denn nun aus der Kaufhalle Mitte werde, wenn der jetzige Betreiber im Sommer aufhöre, wollte Marlene Neubauer wissen. Genaues konnte die Bürgermeisterin dazu nicht sagen: „Das Gebäude ist ja zum Verkauf ausgeschrieben. Ich kenne das Ergebnis noch nicht.“ Die Stadt hae einen Bebauungsplan aufgestellt, um die weitere Entwicklung auf dem areal zu steuern. „Ich denke mal, das es ganz wichtig ist, dass wir da einen Markt haben“, so Nora Görke.

Der Seniorenbeirat

Den Seniorenbeirat gibt es in Kyritz schon seit 1993. Den Vorsitz hat derzeit Sigrid Schumacher aus Lohm inne.

Inzwischen vertritt er auf ehrenamtlicher Basis die Interessen der älteren Einwohner der Stadt Kyritz, der Gemeinde Wusterhausen und des Amtes Neustadt.

In dem Gremium treffen sich regelmäßig Vertreter von Senioreneinrichtungen und kommunalen Institutionen sowie engagierte Bürger. Diskutiert werden alle Fragen des Lebens im Alter.

Jährlicher Höhepunkt der Aktivitäten ist die Brandenburgische Seniorenwoche, an deren lokalen Veranstaltungen die Mitglieder des Beirates aktiv mitwirken. Die 23. Brandenburgische Seniorenwoche findet in diesem Jahr vom 12. bis 19. Juni statt.

Von Alexander Beckmann

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