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Ostprignitz-Ruppin Seniorenverband feierte 25. Geburtstag
Lokales Ostprignitz-Ruppin Seniorenverband feierte 25. Geburtstag
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18:03 12.10.2017
Beim Blättern in den Chroniken wurden Erinnerungen wach. Quelle: Christian Bark
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Wittstock

Vor 25 Jahren hatte sich die Wittstocker Ortsgruppe im Brandenburgischen Seniorenverband (BSV) gegründet. Das wurde am Donnerstag kräftig im Partysaal des Veranstaltungsservice Lutter in der Rheinsberger Straße gefeiert. Eine Vielzahl der aktuell 96 Mitglieder war gekommen, um zurück- und vorauszublicken, vor allem aber, um gemeinsam einen schönen Tag zu verleben.

Die Senioren fanden sich für ein Gruppenfoto zusammen. Quelle: Christian Bark

Vorstandsmitglied Waltraud Prüter gab in ihrer Rede einen kurzen historischen Abriss des Verbandslebens wieder. So sei die Ortsgruppe 1992 noch unter dem Dach des „Bundes der Ruhetandsbeamten“ gegründet worden, bis daraus dann 2008 der BSV wurde. Im MAZ-Gespräch betonte sie, dass die Mitgliederzahl in den vergangenen Jahren konstant geblieben sei, ebenso die des aktuell achtköpfigen Vorstands. Dennoch sei die Nachwuchssorge immer da. „Ab einem Alter von 80 kann jeden Tag etwas passieren“, erklärte der BSV-Vorsitzende Dieter Butz, der zu den Gratulanten am Donnerstag gehörte. Der hohe Altersdurchschnitt sei aber in allen 43 Ortsgruppen in Brandenburg zu bemerken. „Wir müssen uns darum kümmern, mehr Nachwuchs zu gewinnen, insbesondere für die Vorstandsfunktionen“, sagte er. In Wittstock beobachte er aber ein gutes Miteinander zwischen Stadt und Verband, was eine wichtige Basis für das Fortbestehen der Gruppe sei.

Neue Räumlichkeiten gefunden

„Die Zusammenarbeit läuft sehr gut“, betonte Karin Kranz vom Wittstocker Seniorenbeirat, die ebenfalls gratulierte. Glückwünsche gab es zudem von Wittstocks Bürgermeister Jörg Gehrmann. „Senioren sind die Seele einer Stadt“, sagte er. Ihre Erfahrungen könnten in der Gegenwart oftmals von Nutzen sein, weshalb er appelliere, den „Alten öfter mal aufs Maul zu schauen“.

Auszeichnung für 25-jährige Mitgliedschaft. Quelle: Christian Bark

Bei allem Stolz auf die Vergangenheit, die Senioren blickten zuletzt etwas mit Sorge auf ihre künftige Zusammenkunftsstätte. Weil die bisherige im Torbogenhaus wegen der Vorbereitungen auf die Landesgartenschau ab Januar 2018 bis Ende 2019 nicht mehr zur Verfügung stehen wird, musste sich die Gruppe nach einer Alternative umsehen. Vorstandsmitglied Christa Karaß hat diese nun gefunden. „Wir kommen in der Verwaltung der Wohnungsbaugenossenschaft (WBG) in der Rosa-Luxemburg-Straße unter“, kündigte sie an.

Von Christian Bark

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