Volltextsuche über das Angebot:

0 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Sicher baden wird teurer

Neuruppin Sicher baden wird teurer

Neuruppin will die Gebühren fürs Jahnbad anheben. Teilweise sollen die Eintrittspreise für das bewachte Strandbad in dieser Saison um 25 Prozent steigen. Trotzdem hat die Stadt etwa fünfmal so hohe Ausgaben wie Einnahmen.

Neuruppin, Jahnstraße 52.937038159109 12.825257750293
Google Map of 52.937038159109,12.825257750293
Neuruppin, Jahnstraße Mehr Infos
Nächster Artikel
Stromabschaltungen in der gesamten Region

Mehr als 12 000 Besucher hatte das Neuruppiner Jahnbad in den vergangenen Jahren im Schnitt pro Saison.

Quelle: Peter Geisler/Archiv

Neuruppin. Behütetes Baden wird in Neuruppin bald mehr kosten. Die Stadt will die Gebühren fürs Jahnbad anheben, teilweise um 25 Prozent.

Die Tageskarte für das bewachte Strandbad am Ruppiner See soll künftig für Erwachsene generell 3,50 Euro kosten statt bisher 3 Euro. Schüler, Rentner, Arbeitslose sollen 2,50 Euro zahlen, statt bisher 2 Euro. Diese Gebühren galten im vergangenen Jahr schon an Wochenenden, an denen im Sommer besonders viele Badegäste ins Jahnbad kommen. Jetzt will die Stadt sie auch auf die Wochentage ausweiten. Eine Familienkarte soll von dieser Saison an 9,50 Euro kosten, bisher waren es 7 Euro. Auch bei anderen Gebühren schlägt die Stadtverwaltung jetzt „eine moderate Anpassung“ vor, wie es Kultur­manager Mario Zetzsche im Sozialausschuss formulierte.

Gebühren decken nur einen kleinen Teil der Kosten

Dass die Stadt Neuruppin mit dem Bad je Gewinn macht, ist nicht zu erwarten. Rund 25 000 Euro habe Neuruppin im vergangenen Jahr durch Eintrittsgelder und Gebühren im Jahnbad kassiert, so Zetzsche – die Ausgaben waren etwa fünfmal so hoch. Die Erhöhungen der Eintrittsgelder sollen helfen, die Lücke nicht noch größer werden zu lassen.

Michael Gayck (CDU) fand Kostensteigerungen von 25 oder 30 Prozent viel zu hoch: „Dem werde ich nicht zustimmen können.“ André Ballast (SPD) sah dagegen kein Problem: „Bei den insgesamt kleinen Preisen sollte man damit leben können.“ Der Ausschuss stimmte zu.

Der Hauptausschuss berät am Montag, 20. März, darüber, die Stadtverordneten endgültig wohl am 3. April. Wenn auch sie zustimmen, gelten die neuen Eintrittsgelder mit Beginn der Badesaison Mitte Mai.

Von Reyk Grunow

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostprignitz-Ruppin
123c76c4-dff8-11e7-a15f-f363db308704
Fontanestadt Neuruppin „damals und heute“

Neuruppin ist die Kreisstadt des Landkreises Ostprignitz-Ruppn. Der Ort erhielt 1256 das Stadtrecht und ist bekannt als Geburtsstadt von Schriftsteller Theodor Fontane und Baumeister Karl Friedrich Schinkel.

c001ffb8-fc5e-11e7-90a2-a388f9eff187
Kyritz damals und heute

Über ihre mittelalterlichen Grenzen wuchs die Knatterstadt erst im 19. Jahrhundert hinaus. Aber dann richtig: Die Stadt ist im steten Wandel begriffen. Viele alte Bauten mussten bis in die jüngste Zeit hinein neuen Ideen und Bedürfnissen weichen.

7d84d8be-fb68-11e7-b11f-9a7b802e86ee
Lindow damals und heute

Die MAZ lädt ein zu einer Zeitreise. Wir haben historische Ansichten von Lindow zusammengestellt und vom gleichen Ort aus wie damals heute noch einmal eine Aufnahme gemacht. Die Ergebnisse zeigt diese Bildergalerie. Die historischen Karten stammen aus dem Privatarchiv des Lindowers Udo Rönnefahrt.

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg