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Ostprignitz-Ruppin Sieversdorfer feiern den Herbst
Lokales Ostprignitz-Ruppin Sieversdorfer feiern den Herbst
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19:16 11.10.2015
Das kleine Fest an der Feuerschale fand erst zum zweiten Mal statt, soll aber zur schönen Tradition werden. Quelle: Alexander Beckmann
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Sieversdorf

Sieversdorf mag keine Mega-City sein. Aber es ist doch ganz schön groß, wenn man zu Fuß und auf kurzen Beinen einmal quer hindurch will. Beim Laternenumzug von einem Ende zum anderen am Freitagabend hatten rund 20 Kinder des Dorfes und ihre Familien trotzdem Spaß. Wer ahnt denn schon, dass Feuerwehrautos Musik machen können – zumindest, wenn sie bei solchen Gelegenheiten mit Blaulicht vorneweg fahren?

Ziel der kleinen Prozession war nach gut einer halben Stunde der Sportplatz, wo der Sportverein zum zweiten Mal sein Oktoberfeuer veranstaltete. Bei reichlich Bratwurst, Zwiebelkuchen, Stockbrot, Glühwein und Bier versammelten sich etwa 100 Sieversdorfer rund um die Feuerschale. „Das ist doch ’ne gute Zahl. Damit können wir leben“, schätzte Thomas Leitert, der Vorsitzende des Sportvereins, ein. Mit dem Oktoberfeuer versuche man, eine kleine Tradition zu etablieren, nachdem manch andere Gelegenheit zum geselligen Vergnügen im Dorf verschwunden sei. Neben den Vereinsmitgliedern sei die örtliche Feuerwehr bei der Organisation ein wichtiger Partner, sagt Thomas Leitert. „Ich kann mich nicht beklagen.“

Der Sportverein stellt viele Feste auf die Beine

Der Sportverein zeichnet in Sieversdorf ebenso für das Osterfeuer, das Fest zum 1. Mai sowie das Sport- und Dorffest verantwortlich. „Auch, damit die Leute hier im Dorf ein bisschen an unserem schönen neuen Haus teilhaben“, sagt der Vereinsvorsitzende. Nun: Viele der rund 700 Einwohner der Gemeinde Sieversdorf-Hohenofen dürften das neue Sporthaus sowieso nahezu regelmäßig nutzen – der Sportverein zählt immerhin rund 110 Mitglieder.

Ein paar weitere gesellige Runden wird es im Dorf in diesem Jahr noch geben, verrät der Bürgermeister Hermann Haacke. An den Adventssonntagen will man sich wieder an wechselnden Schauplätzen zusammenfinden. Und die Rentnerweihnachtsfeier von Gemeinde und Volkssolidarität ist längst fest eingeplant.

Von Alexander Beckmann

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