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Ostprignitz-Ruppin Sieversdorfer schlagen Alarm
Lokales Ostprignitz-Ruppin Sieversdorfer schlagen Alarm
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02:18 02.08.2015
Hermann Haacke hofft auf Hinweise auf die Verursacher. Quelle: Beckmann
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Sieversdorf

Bürgermeister Hermann Haacke versteht sich als Vertreter aller Bürger von Sieversdorf-Hohenofen. Doch an bestimmten Stellen hört für ihn die Freundschaft auf. So habe die Gemeinde zunehmend mit illegalen Müll- und Schuttplätzen zu kämpfen, beklagte er am Mittwoch bei der Gemeindevertretersitzung. Ob es dabei um Flächen in öffentlicher Hand oder um Privatbesitz geht, spiele keine Rolle. Illegaler Müll bleibe illegaler Müll.

Erst kürzlich habe die Gemeinde rund 2,5 Tonnen Dachpappe aus dem Wald nahe Sieversdorf geholt. Zuerst hatte jemand an der Stelle Bauschutt abgeladen, dann sei die Teerpappe hinzugekommen. Als Sondermüll habe man die zur Abfallstation Temnitzpark schaffen müssen. „Die Rechnung dafür haben wir noch gar nicht“, berichtet Haacke. „Wir haben uns gesagt: Wir vollbringen hier eine gute Tat.“ Doch seien inzwischen schon wieder neue Schutthaufen hinzugekommen – manchmal gleich ganze Lkw-Ladungen voll.

Der Bürgermeister und die Gemeindevertreter haben die Nase voll. „Es ist erschreckend, mit welcher Brutalität die Verursacher da rangehen“, schätzt Haacke ein. „Eine bodenlose Frechheit.“ Die Gemeinde müsse zum Aufräumen immer wieder Zeit und Geld investieren, dabei sei beides äußerst knapp.

Schutt im Waldweg

„Ich muss aber auch betonen, dass das nicht unbedingt Sieversdorfer sind“, schränkt der Bürgermeister ein. Zumindest zum Teil stamme der Müll ganz offensichtlich auch von außerhalb. „Wir wissen echt nicht, wie wir damit umgehen sollen.“ Den Unrat liegen lassen? Immer wieder aufräumen? In aller Regel geschehe das Abladen völlig unbemerkt. Hermann Haacke fordert die Sieversdorfer zu mehr Aufmerksamkeit auf, damit sich die Verursacher der Vermüllung vielleicht doch dingfest machen lassen. „Das hat nichts mit Anschwärzen zu tun. Wir müssen der Sache einfach mal nachgehen.“ Der Bürgermeister verbindet das mit einer Warnung: Auch Bauschutt zur angeblichen Befestigung von Wegen stoße bei der Gemeinde auf keinerlei Verständnis. „Wenn so etwas wirklich ­gebraucht wird, dann besorgen wir ordentliches Recyclingmaterial.“

Am Donnerstag erst hatten sich Vertreter der Amtsverwaltung auf den Weg nach Sieversdorf gemacht, um einen Fall von Schutt im Waldweg zu klären. Da war der Verursacher bekannt.

Von Alexander Beckmann

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