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Skater-Contest in Wittstock

Wittstock Skater-Contest in Wittstock

Beim Skater-Contest in Wittstock zeigten Kinder, was sie drauf haben. Eine Jury bewertete das Können. Selbst für die Kleinsten Gäste, die noch nicht auf die Piste gehen konnten, war gesorgt. Am Ende wartete eine Überraschung auf die Teilnehmer.

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Eine Minute hatten die Teilnehmer Zeit, sich mit ihrem Können möglichst gut in Szene zu setzen.

Quelle: Björn Wagener

Wittstock. Kleine Rollen, großer Spaß: Auf der Skaterbahn am Stadion in Wittstock zeigten Kinder am Freitagnachmittag, was sie mit den verschiedenen Spaßgeräten so drauf haben. Bis kurz nach 15 Uhr hatten sich 13 Teilnehmer angemeldet. Jeder von ihnen bekam eine Minute Zeit, um alles aus sich herauszuholen und die Jury zu beeindrucken. In rasantem Tempo nahmen die Kinder die verschiedenen Hürden in Angriff und zogen ihre Bahnen bei einem Slalom-Parcours.

Ersatz-Jury kam zum Einsatz

„Wir bewerten die gezeigten Tricks, wie flüssig das Ganze abläuft und vermerken eventuelle Stürze“, erklärte Paul Schmudlach, der zur „Ersatz-Jury“ gehörte, wie er sagte. Denn eigentlich sollten erfahrene Skater aus Wittstock diese Aufgabe übernehmen. „Aber sie stehen im Stau“, so Schmudlach. Der Wettbewerb begann mit einer Stunde Verspätung. Immerhin hatten auf diese Weise auch Nachzügler die Chance, sich als Starter registrieren zu lassen. Um aber nicht noch länger warten zu müssen, wurde die dreiköpfige Ersatz-Jury schließlich zusammengestellt.

Die Kinder traten dann in mehreren Kategorien an: BMX, Inliner, Waveboard, Longboard, Skateboard und Roller. Außerdem gab es auch Bodenturn-Einlagen. Um möglichst gerecht vergleichen zu können, wurden zwei Altersgruppen gebildet.

Bälle-Bad für die Jüngsten

Es war bereits der zweite Skater-Contest in Wittstock. Dabei wurde auch an die Kleinsten gedacht. Für sie stand ein Bassin mit bunten Bällen bereit, in dem sie sich austoben konnten und das auch sichtlich gern taten. Darüber hinaus gab es eine Hüpfburg, Kuchen, Bratwurst und Getränke. Günter Lutz sorgte für die Musik.

Eine Überraschung hatten Sozialarbeiterin Manja Jungbluth und Betreuerin Tanja Lezin im Gepäck, die diesmal nicht als Rosenkönigin auftrat. Beide hatten Urkunden entworfen und für Medaillen gesorgt.

Anstecker selbst entworfen

Doch am Freitag wurden nicht nur Skater-Kunststückchen präsentiert. Es standen auch von Philipp Horn aus Sewekow entworfene Buttons mit Skater-Motiv für einen Euro pro Stück zum Verkauf. Insgesamt gab es 200 Exemplare. Der 17-Jährige hatte sich zum ersten Mal an eine solche Aufgabe gewagt. „Das macht mir Spaß“, sagt er. Vom Erlös soll ein Schild angeschafft werden, das das Motiv des Buttons trägt und an der Skateranlage gut sichtbar aufgestellt wird.

Organisiert hatte den sportlich-bunten Nachmittag die DGB-Jugendbildungsstätte Flecken Zechlin, unterstützt von einer Arbeitsgemeinschaft „Skater-Contest“, in der Jugendliche mitarbeiteten.

Von Björn Wagener

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