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So schützen Sie sich vor Wespen

Plagegeister in Brandenburg So schützen Sie sich vor Wespen

Mit dem Sommer sind auch die Wespen wieder zur Stelle. Da Wespen als Insektenfresser für das ökologische Gefüge von Bedeutung sind, sollten sie nur im Notfall bekämpft werden. Doch wie kann man sich ihrer erwehren, ohne sie gleich zu töten? Wir haben einige Tipps, wie man sich mit den Plagegeistern arrangieren kann.

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Appetit auf Marmeladenbrötchen.

Quelle: Peer Grimm, dpa

Neuruppin. Mit dem Beginn des Sommers finden sich auch die Wespen wieder auf dem Frühstückstisch ein. Für die Menschen weniger erfreulich und für die Tiere endet diese Begegnung oft tödlich. Deshalb hat das Agrar- und Umweltministerium jetzt für all diejenigen, die sich geplagt fühlen, einen neuen Flyer herausgebracht. Er beinhaltet Adressen und Kontakte in Brandenburger Behörden und in wissenschaftlichen Einrichtungen, gibt Tipps für den Schutz vor den Plagegeistern und informiert darüber, wie sich Wespenstiche am besten behandeln lassen.

Wespen gibt es das ganze Jahr über, allerdings bleiben sie meist unbeobachtet. Auch wenn sie uns Menschen lästig sind, sollten wir bedenken, dass sie durchaus nützlich sind, denn sie vertilgen tierische Schädlinge, wie Bremsen, Mücken, Obst- und Forstschädlinge. Selbst Blattläuse und Raupen verschmähen sie nicht. Aus dem Nektar der Blüten schöpfen sie im Frühjahr ihre Flugenergie.

Ihre Nester bauen sie in Hohlräumen aller Art

Da es oft an natürlichen Nahrungsquellen mangelt, haben sich zwei Wespenarten auf menschliche Delikatessen spezialisiert: die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe. Ihre Nester bauen sie in Hohlräumen aller Art. Frei hängende Nester gehören hingegen den Sächsischen Wespen oder den Hornissen. Letztere sind natürliche Feinde der Küchentischwespen und stellen diesen intensiv nach.

Nach dem Brandenburgischen Naturschutzgesetz dürfen wild lebende Tiere weder gefangen noch getötet werden. Da Wespen als Insektenfresser für das ökologische Gefüge von Bedeutung sind, sollten sie nur im Notfall bekämpft werden. Keinesfalls sollten frei hängende Nester zerstört oder beseitigt werden, denn diese Wespen und Hornissen sind nicht aggressiv. Sollte es dennoch erforderlich sein, kann man beim Umweltamt des Landkreises die Kontaktdaten von Sachkundigen erfragen.

Wespenstiche sind im Normalfall unbedenklich

Um zu vermeiden, dass einem die Plagergeister zu dicht auf die Pelle rücken, kann man es erst einmal mit Fliegengaze, Ablenkfütterungen oder Kräutern versuchen, die durch ihre Düfte die Wespen anlocken. Verirrt sich dennoch eine Wespe an den Tisch, sollte man auf alle Fälle die Ruhe bewahren und nicht um sich schlagen. Wespenstiche sind im Normalfall unbedenklich, wenn sie nicht gerade im Mund- oder Rachenraum erfolgt sind oder allergische Reaktionen auftreten. Dann kann es durchaus notwendig sein, Notrufnummern, wie 110 oder 112, zu wählen. Ansonsten verschaffen eine Zwiebel, Salz oder Kühlung Linderung.

Hinweis: Die Flyer können Sie hier beim Umweltministerium herunterladen.

Von Cornelia Felsch

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