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Solarfeld bei Alt Daber vor Erweiterung

Energie aus der Sonne Solarfeld bei Alt Daber vor Erweiterung

Das 133 Hektar große Freiflächen-Photovoltaikanlage bei Alt Daber soll noch größer werden. Die Firma Enerparc aus Berlin plant dort die Errichtung weiterer Module auf einer Fläche von gut zehn Hektar. Die Stadtverordneten haben beschlossen, einen Bebauungsplan aufzustellen.

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Der Freiflächen-Photovoltaikpark auf dem einstigen Militärflugplatz Alt Daber soll noch größer werden.

Quelle: (2): Christian Bark

Alt Daber. Die 133 Hektar große Freiflächen-Photovoltaikanlage auf dem ehemaligen Flugplatz bei Alt Daber wird voraussichtlich noch größer. Die Wittstocker Stadtverordneten haben die planungsrechtlichen Voraussetzungen dafür jetzt geschaffen. Auf ihrer jüngsten Sitzung beschlossen sie, den Flächennutzungsplan entsprechend zu ändern und einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan aufzustellen.

Bis Ende dieses Jahres ans Netz

Dieser Beschluss wurde auf Bestreben der Firma Enerparc AG gefasst. Sie plant – angrenzend an den schon bestehenden Photovoltaik-Park der Firma Belectric Solarkraftwerke – auf der östlichen Seite eine weitere Photovoltaikanlage anschließen zu lassen und damit elektrische Energie aus der Sonne zu gewinnen. Dafür ist eine Fläche von 10,6 Hektar vorgesehen. Das Grundstück werde von der Enerparc beziehungsweise der Betreibergesellschaft gekauft, heißt es in der Projektbeschreibung. Laut Enerparc soll die Anlage bis Ende dieses Jahres ans Netz gehen. Anvisiert werde eine Einspeisemenge von jährlich 7,6 Millionen Kilowattstunden Sonnenstrom ins bestehende Netz. Die Anlage soll mit einem bis zu 2,20 Meter hohen Zaun umgeben werden. Das gesamte Projekt soll demnächst in einer Informationsveranstaltung näher vorgestellt werden. Anschließend werde der Öffentlichkeit 14 Tage Zeit gegeben, sich zu dem Projekt zu äußern.

Mit diesen Plänen steht ein weiteres Freiflächen-Photovoltaik-Vorhaben in den Startlöchern. Denn bereits am Draußenberg in Dossow ist der Bau einer Photovoltaikanlage auf einer Gesamtfläche von mehr als 100 000 Quadratmetern geplant. Auch dafür haben die Stadtverordneten jüngst den Weg frei gemacht.

Von Björn Wagener

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