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Sommerfest des Kulturvereins

Wusterhausen Sommerfest des Kulturvereins

Einen Ausflug in die Geschichte konnten Mitglieder, Freunde und Unterstützer des Kulturvereins am Mittwochabend auf dem Museumshof mitmachen. Es gab eine Theaterstück über die Sommerfrischler sowie historische Einblicke dank vieler alter Fotos.

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Zwei Fotobände gaben Einblicke in das Wirken des Kulturvereins.

Quelle: Wolfgang Hörmann

Wusterhausen. Welch ein Glück für das kleine Wusterhausen am Klempowsee: Ab 1887 hält die Eisenbahn im Städtchen. Besucher aus der Ferne habe es jetzt leichter, die Vorzüge der Sommerfrische zu genießen. Bis zur Jahrhundertwende entwickelt sich der Tourismus zusehends. Zwei Badeanstalten entstehen, eine für Frauen und eine für Männer – 100 Meter voneinander entfernt. Ausflugsdampfer müssen zum Strand des vermeintlich schwachen Geschlechts wenigstens 50 Meter Abstand halten. Man gibt sich züchtig in Wusterhausen. Der Besucherverkehr bekommt noch einmal einen Schub, als ab 1933 Wochen­end-Sonderfahrten von Berlin hierher starten. Die Hauptstädter bringen ihr eigenes Flair an die Dosse mit.

Theater um die Berliner Sommerfrischler

Theater um die Berliner Sommerfrischler.

Quelle: Wolfgang Hörmann

Diesen Ausflug in die Geschichte konnten Mitglieder, Freunde und Unterstützer des Kulturvereins am Mittwochabend auf dem Museumshof mitmachen. Beim Sommerfest des Vereins, mit dem vielen Aktiven Danke gesagt wurde, erinnerte Rotraud Asmus eingangs daran, wie es anfing mit den Sommerfrischlern. Ihre Einführung gehörte zur versprochenen Überraschung des Abends, die sich dann zu einem kleinen Kammerspiel entwickelte. Bärbel Hartwig, Lieselotte Bolle, Helga Schimpke, Gesine und Roland Tille sowie Axel Schulze gaben sich als Großstädter der 30er Jahre in der Provinz, immer auf der Jagd nach kleinen Abenteuern. Simone Schulze lieferte dafür die musikalische Begleitung. Bärbel Hartwig, Vorsitzende des Kulturvereins, dankte an diesem Abend nicht nur jenen, die in der Vergangenheit ehrenamtlich für viele kulturelle Erlebnisse und beim Treffen wieder für reichlich Speisen und Getränke sorgten, sondern auch dem Wettergott. Der platzierte zwar dicke graue Wolken über dem Museumshof, ersparte ihm aber bis zum Schluss den befürchteten Regenguss. Am Ende fanden alle, dass es gut war, die etwas verschüttete Tradition dieser Art von Beisammensein wieder zu beleben. „Wir nehmen uns vor, immer am ersten Mittwoch im August unser Sommerfest hier zu feiern“, kündigte Bärbel Hartwig an. Die Anwesenden klatschten. Sie nahmen nicht nur angenehme Eindrücke mit nach Hause, sondern auch Hinweise auf das, was 2017 mit Hilfe des Kulturvereins noch geschehen soll. Dazu gehören Veranstaltungen innerhalb des „Musiksommers“ am 6. August, 16. September und 14.Oktober und das traditionelle Bibliotheksfest am 12. August von 14 bis 17 Uhr.

Von Wolfgang Hörmann

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