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Ostprignitz-Ruppin Sommerfest im Rote-Mühle-Quartier
Lokales Ostprignitz-Ruppin Sommerfest im Rote-Mühle-Quartier
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11:39 02.07.2017
Günther Gehl (r.) sang beim Auftritt der „Küstenmajers“ kräftig mit. Quelle: Christamaria Ruch
Wittstock

Mit dem Seemannslied „Heute geht es an Bord“ laden Willi und Ingo von den „Küstenmajers“ zum Schunkeln und Mitsingen ein. Eine gute Stunde dauert am Freitagnachmittag die Reise quer durch die maritime Welt. Und das Publikum lässt sich von der Atmosphäre gefangen nehmen.

Beim Sommerfest im Rote-Mühle-Quartier in Wittstock standen die Zeichen zunächst alles andere als auf Sommer. Denn der Dauerregen durchkreuzte einige Pläne – die Hüpfburg etwa konnte gar nicht erst aufgebaut werden. Doch für das Team der örtlichen Hausverwaltung, die Wittstocker Dosse-Immobilien-Gesellschaft, mit dem Quartiersmanagement und der Treucon-Real- Estate-Gesellschaft aus Berlin stand fest: Wir feiern trotzdem im Festzelt.

Gäste aus Berlin konnten wegen des Wetters nicht kommen

Alle zwei Jahre stehen die Mieter im jüngsten Wittstocker Wohngebiet im Mittelpunkt. „Das Sommerfest gehört für uns zur guten Kultur“, sagte Projektmanagerin Yvonne Popp gegenüber der MAZ. Wegen der Wetterlage in Berlin musste sie wie alle anderen Gäste der Treucon-Gruppe und des Verwaltungsrats der Eigentümergesellschaft den Besuch absagen. Treucon vertritt im Quartier die Interessen der Eigentümergesellschaft.

„Das Fest ist immer auch ein Höhepunkt im Miteinander“, sagte Doris Kohlmetz, Geschäftsführerin von Dosse-Immobilien. Bei der Beköstigung konnten die Mieter aus dem Vollen schöpfen, denn die Bewirtung ging wieder auf Kosten der Eigentümergesellschaft.

Schlagerparade zum Sommerfest – ganz nah am Publikum: Manfred Engel traf mit seinem Auftritt den Nerv der Zuschauer. Quelle: Christamaria Ruch

Wer durch das Zelt schaute, konnte die regen Gespräche beobachten und sehen, wie sich die Besucher entspannt zurücklehnten. Sänger Willi breitete seine Arme weit aus, ging durch die Reihen und setzte sich zu den Besuchern. „Das ist ganz wichtig, die Leute einzubeziehen“, sagte er. An seiner Seite heizte Ingo auf dem Akkordeon die Stimmung an. Die Gäste schunkelten, lachten und sangen mit. „Ich hätte gar nicht gedacht, dass es so viele norddeutsche Lieder gibt“, sagte Günther Gehl. „Seemann, lass das Träumen“ gehörte ebenfalls zum Programm. Doch im Rote-Mühle-Quartier musste niemand träumen, denn der Nachmittag hielt in der Tat viele Überraschungen bereit. „Das ist alles so schön vorbereitet. Schauen Sie mal in die Runde, alle haben einen freundlichen Gesichtsausdruck“, sagte Karin Gehl. Selbst der Regen verzog sich.

Sänger treten in Kostümen auf

Sänger des gemischten Chores aus Heiligengrabe schlüpften beim Sommerfest in die Rolle von nationalen und internationalen Showgrößen. Chorleiterin Sigrun Stahmleder moderierte die Auftritte. „Wir sind zum vierten Mal beim Sommerfest, die lockere Atmosphäre hier ist schön“, sagte sie. Und: „Die Sänger treten kostümiert auf und haben ihren Spaß dabei.“ So auch Manfred Engel, der im Kleid und mit Perücke durch die Reihen ging und den Nerv der Zuschauer traf.

Unterdessen zeigte die Berliner Figurenspielerin Nicole Gospodarek im Quartierstreff für die jüngsten Festbesucher das Stück „Die Geschichte vom kleinen Onkel.“ Das große Thema Freundschaft stand dabei im Mittelpunkt. „Mir hat am besten die Stelle gefallen, als der Hund zum Onkel kam“, sagte die neunjährige Mia nach der Aufführung.

Von Christamaria Ruch

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