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Sommerkonzert im Tempelgarten

Neuruppin Sommerkonzert im Tempelgarten

Wie bereits im vergangenen Jahr erfreuten die Tänzerinnen der Jugendkunstschule und der Märkische Jugendchor am Sonnabend die Tempelgartenbesucher mit einer fröhlichen Sommerrevue.

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Die Besucher machten begeistert mit, was die Jugendkunstschüler vortanzten.

Quelle: Cornelia Felsch

Neuruppin. Bereits vor einem Jahr trafen sich der Märkische Jugendchor und die Tanzgruppe der Jugendkunstschule zur großen Revue zu Füßen der Monats-Putten im Neuruppiner Tempelgarten. Am Sonnabend fanden sich Sänger und Tänzer wieder dort zusammen, um gemeinsam auf eine musikalische Reise rund um die Welt zu gehen.

Mit einem fünfstimmigen Madrigal von Giovanni Giacomo Gastoldi eröffnete der Märkische Jugendchor unter der Leitung von Ulrike Schubach das abendliche Programm. Mit den Tänzerinnen der Jugendkunstschule unter der Leitung von Juliane Daum geht es dann in westliche Richtung nach Spanien . Blutrot sind die Röcke, die um die Beine der Tänzerinnen wirbeln – der Kampf gegen Ungerechtigkeit ist das Thema des Tanzes mit dem Titel „Zorro“.

Die Tänzerinnen sind nun in Spanien angekommen

Die Tänzerinnen sind nun in Spanien angekommen.

Quelle: Cornelia Felsch

Weiter führt die Reise in den Norden nach Frankreich und England. Von der Liebe, den schönen Frauen und dem Abschied, handeln die Lieder aus dem 16. Jahrhundert. Die Vögel im Tempelgarten scheinen sich von dem Gesang animieren zu lassen, sie zwitschern kräftig mit.

„Vem kan segla“ heißt ein Lied, das aus dem Norden kommt – ob aus Schweden, Finnland oder Norwegen, steht allerdings nicht ganz fest. Finnische Gäste, die im Mai vergangenen Jahres zu Gast in Neuruppin weilten, erklärten den Sängern, dass das Volkslied aus dem schwedischsprachigen Teil Finnlands stamme.

Mit einer kleinen Bühnenshow frischen die Sänger Gunther Erdmanns arrangiertes Volkslied „Ich ging e mol“ auf. Erdmann war dem Märkischen Jugendchor zu Lebzeiten sehr verbunden und hat mehrere Musikstücke für den Chor gesetzt. Ein weiteres deutsches Werk – „Heraus“ – stammt von dem Komponisten Ferdinand Möhring, der vor 200 Jahren in Alt Ruppin geboren wurde und über dreißig Jahre am Neuruppiner Gymnasium unterrichtete.

Mittanzen im Tempelgarten

Musikalische Abstecher nach Polen und Ungarn folgen, bevor es mit einem israelischen Tanz weiter geht. Ein leises Stöhnen geht allerdings durch die Reihen, als die rund 100 Besucher erfahren, dass sie zum Ende des Programm selbst nach israelischen Rhythmen das Tanzbein schwingen sollen. Doch die Angst war unbegründet. Nach ausführlichen Erklärungen der Schritte und einigen Probedurchgängen klappt der Tanz der Elemente bei den meisten Tänzern hervorragend und die verbliebenen Zuschauer spenden kräftig Beifall. Die Revue zum Sonnenuntergang, unter rauschenden Bäumen, begleitet von Vogelgezwitscher, kam auch in diesem Jahr bestens an – die Neuruppiner freuen sich auf weitere Veranstaltungen in Friedrichs Garten.

Von Cornelia Felsch

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