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Ostprignitz-Ruppin Sommersalon im Sakralbau
Lokales Ostprignitz-Ruppin Sommersalon im Sakralbau
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02:15 30.04.2017
Der spätbarocke Sakralbau wird für kirchliche Zwecke schon lange nicht mehr genutzt. Quelle: Matthias Anke
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Roddahn

Eine neue Aktion erfüllt die alte Roddahner Dorfkirche weiter mit Leben: der „Sommersalon“. Dabei handelt es sich um eine Gesprächsreihe, die diesen Freitag um 17 Uhr startet und sich verschiedenen gesellschaftlichen Themen widmet bis hin zu Umweltschutz und Kunstgeschichte. Laut Elisabeth Seyfferth als Vorsitzende des veranstaltenden Vereins Arbeitskreis Offene Kirche Roddahn ist Nina Schuchardt vom Verein die Initiatorin.

Statt Eintritt werden Spenden zum Kirchenerhalt gesammelt

Schuchardt war vorigen Sommer auch Kuratorin der dortigen Kunstausstellung „Raum-Zeit-Begegnung“. Im Herbst zuvor hatte sie die namhafte Berliner Künstlerin Susanne Haun zu einer Ausstellung in diesem Roddahner spätbarocken Sakralbau bewegt, der für kirchliche Zwecke schon lange nicht mehr genutzt wird. Zuletzt trat dort im vergangenen Herbst die Gruppe „Theater in der Kirche“ auf.

Wichtig sind solche Veranstaltungen, weil sie dem Erhalt der vermutlich aus dem Jahr 1798 stammende Kirche dienen. Statt Eintritt zu nehmen, werden Spenden gesammelt, und so ist das auch für den nun neuen Sommersalon vorgesehen.

Nina Schuchardt vom Verein „Offene Kirche Roddahn“ hat in letzter Zeit einiges bewegt. Quelle: Renate Zunke

„Gender, na und?“ lautet das Thema bei der heutigen Auftaktveranstaltung. Ein Kurzreferat zur Einführung hält Maurice Ferdinand, der an der Humboldt-Universität Berlin das Fach Genderstudies studiert. Anschließend sind ein Workshop vorgesehen sowie eine Diskussion zum Thema Geschlechterdiskriminierung im Alltag.

Dem Start der Gesprächsreihe folgen in diesem Jahr laut Nina Schuchardt noch knapp ein Dutzend weiterer Veranstaltungen in der Kirche, wobei erneut auch Ausstellungen und Theatertermine vorgesehen sind. Drei weitere Sommersalon-Themen stehen darin bereits fest: Im Juni geht es um „Die Liebe im Politischen, zwischen Krieg und Frieden“. Im Juli wird ein Experte vom Landesumweltamt zum Thema „Der Sternenpark im Westhavelland“ sprechen. Im September wird über „Die Notwendigkeit oder Verzichtbarkeit von historischem und kulturellem Vorwissen bei der Kunstbetrachtung“ gesprochen. Zu der Zeit ist in der Kirche auch noch die Ausstellung von Malereien und Illustrationen des Künstlers Jesko Donst zu sehen. Darüber hinaus beteiligen sich die Roddahner am 10. September auch am diesjährigen bundesweiten „Tag des offenen Denkmals“.

Von Matthias Anke

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