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Ostprignitz-Ruppin Aufhübschung kann beginnen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Aufhübschung kann beginnen
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00:37 25.03.2018
Der Sowjetische Ehrenfriedhof soll bis zur Laga 2019 aufgehübscht werden. Dafür gibt es 40 000 Euro Fördermittel vom Land. Quelle: Christian Bark
Wittstock

143 Soldaten und Offiziere der Roten Armee, die in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs in und um Wittstock gefallen waren, haben auf ihm ihre letzte Ruhe gefunden. Der sowjetische Ehrenfriedhof gehört seitdem zum festen Stadtbild und Mahnmal an prominenter Stelle in Wittstock. Doch in der Vergangenheit haben Witterung und Abgase Spuren hinterlassen. Bei genauer Betrachtung gibt der Ehrenfriedhof heute ein eher trauriges Bild ab.

Gerade zur Landesgartenschau, die ab April 2019 zahlreiche Gäste nach Wittstock führen soll, könnte ein Mahnmal, das zwar gärtnerisch gut vom städtischen Bauhof gepflegt wird, baulich aber trist und grau wirkt, nicht den besten Eindruck bei Besuchern hinterlassen.

Brandenburgs Finanzminister Christian Görke brachte zahlreiche Förderzusagen und -aussichten für Wittstocker Schulen und andere Projekte bei seinem Besuch mit. Quelle: Christian Bark

Aus dieser Überlegung heraus hatte die Stadt einen Antrag gestellt, Mittel aus dem Partei- und Massenorganisationenvermögen, welche das Land den Kommunen in Aussicht gestellt hatte, zu erhalten. „Der Antrag beim Ministerium ist schon lange raus, wir warten aber noch auf eine Antwort“, informierte Wittstocks Stadtsprecher Jean Dibbert bereits im Januar. 50 000 Euro Fördermittel wollte die Stadt für die Sanierung vom Land. Primär geht es laut Stadtverwaltung darum, die Umfriedung herzurichten und frische Farbe auf die Steine zu bringen.

Bahnhofsvorplatz muss erst fertig werden

Bei seinem Besuch am Mittwoch hatte Brandenburgs Finanzminister Christian Görke den Wittstockern nun gute Nachrichten mitgebracht. „Das Kabinett hat 40 000 Euro für die Sanierung bewilligt“, informierte er. Der Förderbescheid werde demnächst bei der Stadtverwaltung eingehen.

„Die Sache muss auch durch keine Ausschüsse mehr“, sagte Jean Dibbert im MAZ-Gespräch am Donnerstag. Sobald das Geld da sei, könne man beginnen – theoretisch. Denn bevor es an den Friedhof gehe, müsse der Bahnhofsvorplatz erstmal fertig saniert sein. Das soll bis Ende des Jahres geschehen.

Von Christian Bark

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