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Ostprignitz-Ruppin Sparkasse OPR sponserte 1,4 Millionen Euro
Lokales Ostprignitz-Ruppin Sparkasse OPR sponserte 1,4 Millionen Euro
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02:15 28.02.2016
Die Sparkasse spendierte 42 Kitas 630 Instrumente. Quelle: Foto: Schmettow
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Neuruppin

Die Initiative wäre vermutlich eingegangen. „Vom Bund gab es immer weniger Geld für ,Jugend trainiert für Olympia’“, berichtet Landrat Ralf Reinhardt. Die Preise für die Bustransfers zu den Wettkämpfen wurden indes nicht günstiger, sondern stiegen eher. „Die Organisatoren standen vor der Frage, ob sie die Aktion einstellen sollen.“ Genau an dieser Stelle sprangen die Sparkasse Ostprignitz-Ruppin und die Ruppiner Kliniken mit ihrer Stiftung für den Landkreis OPR in die Bresche und übernahmen einen Teil der Kosten. „Seitdem haben wir wieder wachsende Teilnehmerzahlen“, so Reinhardt. Er ist Vorsitzender des Stiftungsrates, der 2015 für die Bustransfers 10 000 Euro überwies.

Diese Summe ist nur ein kleiner Teil des gesellschaftspolitischen Engagements der Sparkasse in der Region. Insgesamt 1,4 Millionen Euro hat die Bank im vergangenen Jahr für Spenden, Sponsoring und Förderung ausgegeben. Das waren 13,3 Prozent mehr als im Jahr davor, als dafür 1,2 Millionen Euro geflossen waren. Mit mehr als einer Million Euro hat das Kreditinstitut den größten Teil dieser Summe als Spenden in den Bereichen Kultur, Sport, Jugendarbeit, Wissenschaft oder Umweltschutz ausgezahlt. Für Wirtschaftsförderung gab die Sparkasse noch einmal 150 000 Euro aus, und für Sponsoring 66 000 Euro. Knapp 61 000 Euro flossen in Anschaffungen für Vereine. Zudem schüttete die Sparkassen-Stiftung 2015 mehr als 60 000 Euro an alte und neue Projekte aus, dabei spendierte sie zum Beispiel Stipendien für Psychologie-Studenten der neuen Medizinischen Hochschule Brandenburg in Neuruppin. Neben diesen 1,4 Millionen Euro, die direkt in der Region landeten, schenkte die Bank 500 000 Euro als Zustiftung der Landkreis-Stiftung und 100 000 Euro der eigenen Stiftung, die später davon ihre Ausschüttungen finanzieren können.

Ralf Reinhardt ist froh über das Engagement. „Diese Aufgaben sind freiwillige Aufgaben, die der Landkreis oftmals hinten runter fallen lassen muss“, so der Landrat. Vor ein paar Jahren, als es dem Kreis finanziell miserabel ging, hätte er an dieser Stelle schlicht keine Unterstützung leisten dürfen, um nicht noch mehr Miese zu produzieren. „Jetzt sind wir zwar in besseres Fahrwasser gekommen“, so Reinhardt. Dennoch hat der Kreis nicht genügend Geld für alle Ideen, Projekte und Vereine, die unterstützenswert sind und die Region liebenswert machen.

Von Celina Aniol

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