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Ostprignitz-Ruppin Spaß und Action beim Drachenboot-Cup
Lokales Ostprignitz-Ruppin Spaß und Action beim Drachenboot-Cup
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00:24 29.07.2015
Die Yellow-Kids des Gastgebers Flecken Zechlin haben der erwachsenen Konkurrenz gezeigt, was sie draufhaben. Quelle: Regine Buddeke
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Flecken Zechlin

Die Ladykracher sind erledigt. Nass gespritzt steigen die Damen aus ihrem Drachenboot, nachdem sie im 200-Meter-Halbfinale als zweite ins Ziel geschossen sind. „Wir fahren das erste Mal beim Cup mit“, sagt Barbara Stirnemann und ist sichtlich beeindruckt von der tollen Organisation. Zum zweiten Mal hat der Wassersportclub Flecken Zechlin zum Drachenboot-Cup eingeladen, in diesem Jahr sind schon zehn Mannschaften – aus Berlin, Neuruppin, Dorf Zechlin und der übrigen Region – angereist, um beim tollen Treiben die Gischt fliegen zu lassen.

Auf der Distanz von 100, 200 und 2000 Metern haben die Aktiven einander nichts geschenkt – der Teamgeist ist groß. Aber auch das Miteinander, das sieht man deutlich am gemeinsamen „Abklatschen“ nach jedem Lauf, bei dem die Schlange der Teams nicht gerade kurz ist. Da sind dann auch die Killer-Krümelzz nicht traurig, dass sie als letzte ins Ziel kommen. „War ja Halbfinale“, sagt Team-Chefin Susanne Gebhardt. „Im Vorlauf waren wir erste. Unser Ziel, nicht Letzte zu werden, haben wir erreicht.“ Und außerdem: „Die 100 Meter kommen ja noch“, sagt sie und lacht.

Trockenbleiben war beim 2. Drachenboot-Cup in Flecken Zechlin nicht gerade erklärtes Ziel. Zur gutbesuchten Veranstaltung kämpften 10 Teams über 100, 200 und 200 Meter. Zudem war ein Spaßwettkampf mit Schwimmen, Paddeln ohne Paddel, Gymnastik und Bier-auf-Ex-Trinken der Renner. Zwei Boote kenterten sogar. Wer da nicht nass wurde, dem blieb nur der Gang zu Bar oder Bierwagen. Quelle: Regine Buddeke

Für die kurze Distanz wird noch dringend ein Gästeboot gesucht. Am Ende haben sich zehn Neugierige gefunden, die – mit Briefing von Trommlerin Oceana von den „Yellow-Kids“ – ins Boot steigen, allesamt Drachenboot-Neulinge. „Rettungsschwimmer habt ihr aber schon da?“, vergewissert sich Mathis Clauß, der eindeutig die weiteste Anreise hatte – der Ex-Fleckener lebt seit Jahren in Chicago. Die Frage ist nicht so ganz unberechtigt – im späteren Verlauf des Tages kentern auf der 2000-Meter-Distanz rund um den Schwarzen See wegen des Sturms zwei Boote, woraufhin der Wettkampf abgebrochen wird. Auch das Spaßevent muss leider ausfallen, wenngleich es ein Mordsgaudi gewesen wäre, die vier Teams zu ihren Booten schwimmen zu sehen, welche sie dann ohne Paddel mit Handbetrieb ans Ufer hätten bringen sollen, gefolgt von finalen Hockstreck-Sprüngen und einem Humpen Bier auf Ex – alles auf Zeit natürlich. Auch die Bootskorso wurde vorsorglich gestrichen.

Spaß gibt es im Verlauf des Abends dennoch genug: schon bei der Misswahl fließen Lachtränen. Die Geschwister Wesolowski vom Orga-Team kommen verkleidet aus ihrem Boot gehüpft – Manuel Wesolowski landet nach den drei Läufen – Bademode, Abendgarderobe und Sport-Outfit – glatt auf Platz drei. Abends heizt eine mitreißende Trommelgruppe aus Berlin ein, etwas später die krachige Band „Curtis Lowe“. Ein weiterer Höhepunkt ist der illuminierte Tanz eines chinesischen Drachens an Stäben, bevor die finale Lasershow den Abend beendet. „Es war ein gelungenes Fest“, freut sich Ivonne Wesolowski am Ende. „Es war richtig was los, viele Leute auf dem Platz und alle zufrieden.“

Von Regine Buddeke

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