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Ostprignitz-Ruppin Riesen Sause beim 10. Musikspektakel
Lokales Ostprignitz-Ruppin Riesen Sause beim 10. Musikspektakel
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11:04 07.03.2018
Auf der Tanzfläche herrschte jede Menge Spaß. Quelle: Björn Wagener
Wittstock

Was für eine Röhre! Als Jörg Michael von Sirius hinter seinem Schlagzeug hervorkommt, um Songs wie „Zeit, die nie vergeht“ oder „Junge“ zu singen, ist das Publikum hin und weg. Voller Körpereinsatz und eine satte Stimme – das kommt an. „Der Mann gehört ins Fernsehen“, sagt ein Tänzer, während er die Hüften schwingt und den Daumen hebt.

Die Wittstocker feierten am Samstag bis das Zelt wackelte. Vier Bands rockten den Abend. Zwischendurch brachte der Zirkus Humberto Artistik und Clowns-Nummern. So wurde das Fest ein riesengroßer Spaß.

Die Wittstocker feierten am Samstagabend die Kälte weg. Das 10. Musikfestival wurde eine Riesen Sause. Im Zelt des Zirkus’ Humberto spielten vier Bands, die für ordentlich Stimmung sorgten. Alles, was tanzbar ist – von Songs aus den 60ern und 70ern bis zu aktuellen Hits – donnerte aus den fetten Boxen.

Die „Prignitzer“ waren die Anheizer

Die heimische Band „Die Prignitzer“ machten als erste Gruppe des Abends die Anheizer. Es dauerte nicht lange, bis die ersten Gäste im Takt von Udo Lindenbergs „Gegen die Strömung“ auf der Tanzfläche loslegten. Je später der Abend, desto ausgelassener wurde die Stimmung.

Tontechniker Günter Otto aus Rathenow sorgte am Mischpult für den guten Sound. „In einem Zelt ist das etwas schwieriger.“ Auch wenn es in der Mitte gut klinge, falle die Qualität an den Seitenbereichen mitunter leicht ab.

Artistik zwischen den Konzerten

Zwischen den Musik-Acts von den Prignitzern, Sirius, Nutbush-City und Andy an the Friends brachten die Künstler vom Zirkus Humberto artistische und lustige Darbietungen. Da wurde jongliert oder auf Rollen balanciert. Als der Clown mit dem Einrad durch die Manege rollte, holte er sich sogar „Verstärkung“ aus dem Publikum.

Klaus-Dieter Schmidt vom Organisatorenteam begrüßte die Gäste kurz nach 19 Uhr gemeinsam mit Joschi Ortmann. Eigentlich hätte auch Frank Reese mit dabei sein sollen. Doch der war krank. Joschi Ortmann dankte den Gästen und ermunterte sie, „feste zu trinken“. Traditionell kommen die Einnahmen aus dem Musikspektakel dem Zirkus zugute. Er schlägt regelmäßig sein Winterquartier in Wittstock auf. Das Geld soll ihm den Start in die neue Saison erleichtern.

Ein Heizlüfter fiel aus, aber kein Problem

Die Kälte hatte den Zirkusleuten diesmal jedoch zugesetzt. Schon der Zeltaufbau war frostbedingt schwieriger – und während des Festes fiel einer der drei Heizlüfter aus, was den Gästen aber kaum auffiel, denn frieren musste deshalb niemand. Ganz glücklich mit den Bedingungen war Zirkusdirektor Joschi Ortmann aber dennoch nicht. „Ich hätte den Termin wegen der Kälte gern verschoben, aber das ging nicht“, sagte er. Schließlich waren die Bands fest gebucht.

Am Donnerstag, 8. März, beginnt für die Humbertos wieder das echte Zirkusleben. Dann startet die Saison wie gewohnt mit Vorstellungen in Wittstock.

Die nächsten Städte auf ihrer diesjährigen Tour sind Pritzwalk und Berlin.

Von Björn Wagener

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