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Spende für Stiftung „Leben mit Krebs“

Neuruppin Spende für Stiftung „Leben mit Krebs“

Die Ruppiner Kliniken haben der Stiftung „Leben mit Krebs“ am Freitag bereits eine Spende in Höhe von 5.950 Euro überreicht. Die drei anwesenden Stiftungsmitglieder freuten sich über die Zuwendung, die dem Projekt „Sport und Krebs“ zugute kommt. Das Geld dient der Finanzierung einer Sportlotsen-Stelle.

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Susanne von Schellenberg (l., Projektmanagerin der Stiftung), Klaus Möller (2. v. l.) Stiftungsvorstand) und Kerstin Stoytchin (Projektmanagerin der Stiftung) bekommen von den Geschäftsführern der Ruppiner Kliniken, Gunnar Pietzner (M.) und Matthias Voth, den Spendenscheck.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Schon einen Tag vor der Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ konnte sich die Stiftung „Leben mit Krebs“ über einen Spendenscheck der Ruppiner Kliniken freuen. Überreicht wurde dieser am Freitag von den Geschäftsführern Gunnar Pietzner und Matthias Voth.

Die 5.950 Euro kommen ebenfalls dem Projekt „Sport und Krebs“ zugute. Das Geld diene zur Finanzierung einer Sportlotsen-Stelle, sagt Susanne von Schellenberg, Projektmanagerin der Stiftung. „Das sind Physio- und Sporttherapeuten, die den Krebspatienten helfen, ein für sie geeignetes Sportprogramm zu finden.“ Das Angebot richte sich an die Patienten, die während einer Chemotherapie oder Bestrahlung Sport treiben können und wollen. „Es ist natürlich kein Muss“, sagt Kerstin Stoytchin, ebenfalls Projektmanagerin der Stiftung. „Der Vorteil der Lotsen ist aber, dass sie einschätzen, was die Patienten bereits können, was ihnen zuzumuten ist.“ Das Projekt „Sport und Krebs“ wird seit 2011 im Rehazentrum Alte Schwimmhalle angeboten.

Nach der Benefizregatta gibt’s eine weitere Zuwendung

Stoytchin war selbst an Brustkrebs erkrankt. Sie weiß, wie gut die sportliche Betätigung Krebspatienten tut. „Moderater Sport hilft, die Chemo besser zu verarbeiten – ich selbst bin beispielsweise Rad gefahren“, sagt Stoytchin. „Ich dachte danach immer ’Wow, irre’, weil ich mich besser gefühlt habe und wieder mehr Kraft hatte.“ Auch die soziale Komponente beim Sport spiele eine Rolle. Dass der Patient sich nicht verkrieche, sondern aus seinem Schneckenhaus rauskomme und durch die Gemeinschaft positiv beeinflusst werde. „Die Menschen müssen merken, dass sie nicht alleine sind“, sagt Susanne von Schellenberg.

Den 5.950 Euro Spendengeld liegt ein Sponsoringvertrag zwischen den Kliniken und der Stiftung zugrunde. „Wir hatten schon mal einen solchen Vertrag, jetzt haben wir die Mittel noch mal erhöht“, sagt Klinik-Sprecherin Verena Clasen. Weitere Sponsoren seien die Sparkasse oder auch die Stadtwerke Neuruppin, ergänzt von Schellenberg.

Nach der Regatta erhält die Stiftung eine weitere Spende der Ruppiner Kliniken. Das Haus gehe jedes Jahr mit durchschnittlich 18 Booten bei „Rudern gegen Krebs“ an den Start, sagt Clasen. „Von den 300 Euro Startgebühr gehen pro Boot noch mal 200 Euro als Spende an die Stiftung.“

Von Josephine Mühln

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