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Spielplatz in Katerbow wird vermutlich verlegt

Katerbow Spielplatz in Katerbow wird vermutlich verlegt

Die letzte Hoffnung ist nun begraben: Der Landkreis hat aus Sicht der Temnitzqueller keine gute Lösung gefunden, um das Überqueren der L 18 in Katerbow für Kinder sicher zu machen. Für den Bürgermeister steht deshalb fest, dass jetzt nur noch eine Möglichkeit bleibt: Den Spielplatz in den Dorfkern zu verlegen.

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Johannes Oblaski, Bürgermeister von Temnitzquell, kritisiert die neue Tempobegrenzung in Katerbow: Sie ist ihm schlicht nicht genug, damit Kinder auf dem Spielplatz sicher sind.

Quelle: Celina Aniol

Katerbow. Die Verkehrs­behörde des Landkreises hat sich in Sachen Sicherheit für den Katerbower Spielplatz bewegt – allerdings nur ein bisschen. Der Landkreis hat nun beschlossen, dass die Geschwindigkeitsbegrenzung an dieser Stelle der Landesstraße erweitert wird, informierte Amtsdirektorin Susanne Dorn in der Gemeindevertretersitzung am Montagabend. So soll sie nicht nur an Wochentagen von 8 bis 20 Uhr gelten, sondern auch tagsüber am Wochenende.

„Unser Wunsch war eine adäquate Lösung für den Spielplatz“, sagte Johannes Oblaski. Das vorgeschlagene Tempolimit sei das aber mitnichten, kritisierte der Bürgermeister von Temnitzquell. „Ohne Kontrollen nützt eine Geschwindigkeitsbegrenzung nichts: Es hält sich ja keiner daran.“ Die Katerbower haben sich deshalb einen Zebrastreifen oder eine stationäre Blitzanlage an dieser Stelle gewünscht, damit die Kinder sicher die viel und schnell befahrene Straße überqueren können.

Denn der Spielplatz liegt abgeschnitten vom Dorfkern, wo die meisten Familien leben jenseits der L 18. Erschwerend kommt hinzu, dass die Autofahrer durch die Kurve in diesem Bereich erst im letzten Moment erahnen, dass sich dort ein Spielplatz befindet oder jemand die Straße überquert. Die ewigen Diskussionen über die Gefahrenquelle und die erfolglosen Vorstöße für mehr Sicherheit hatten die Katerbower Anfang dieses Jahres satt. Sie beantragten, dass die Spielfläche in die Dorfmitte neben das Kriegerdenkmal verlegt wird. Weil eine solche Aktion aber Geld kostet, zögerten die Gemeindevertreter von Temnitzquell und baten stattdessen den Landkreis erneut um einen neuen Lösungsansatz für die problematische Stelle (die MAZ berichtete). Diesen sieht Johannes Oblaski in der neuen Anordnung nicht. „Also müssen wir jetzt handeln.“ Sprich: Der Antrag von Katerbows Ortsvorsteher Wolf-Peter Kageler kommt wieder auf die Tagesordnung der Gemeinde – und wird vermutlich 2017 umgesetzt. Dabei wollen die Katerbower die Spielgeräte in Eigenleistung an den neuen Standort versetzen, damit die Ausgabe so gering wie möglich ausfällt. Angesetzt sind dafür 5000 Euro.

Von Celina Aniol

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