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Spielplatzförderung soll genutzt werden

Kyritz Spielplatzförderung soll genutzt werden

Viele Kommunen rund um Kyritz wollen ein neues Förderprogramm nutzen, das das Land Brandenburg aus Anlass des Kindertages Anfang Juni angekündigt hat. Für den Neubau, die Sanierung und Erweiterung von Spielplätzen gibt es jeweils bis zu 5000 Euro Zuschuss.

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Die Stadt Kyritz hat in den vergangenen Jahren eine Reihe neuer Spielplätze eingerichtet und will auch weiterhin investieren.

Quelle: Sandra Bels

Kyritz. Pünktlich zum Kindertag hat das Land Brandenburg ein besonderes Präsent für Kinder angekündigt: mehr Geld für Spielplätze – für Neubau, Ergänzung, Sanierung. Bis zu 5000 Euro pro Anlage sind drin.

Für die Kommunen in der Kleeblattregion kam das Programm „Spiel.Platz“ zwar etwas überraschen, unwillkommen war es jedoch nicht. „Wir sind ja seit vielen Jahren sehr aktiv in dem Bereich“, sagt die Kyritzer Bauamtsleiterin Katharina Iredi und erinnert an neu errichtete Anlagen beispielsweise am Kyritzer Unterseeufer, im Rosengarten, in Berlitt, Drewen und einigen anderen Orten.

Stadt Kyritz will den Fokus auf den Rosengarten legen

Hinsichtlich des neuen Programmes hat Katharina Iredi sich schon Gedanken gemacht: „Unsere Idee ist jetzt, dass wir den Fokus beim dem Programm auf den Rosengarten legen. Da gab’s immer wieder Anfragen zur Erweiterung.“ Das Angebot an der Stelle solle attraktiver werden – beispielsweise durch neue Geräte wie eine Schaukel. „Da werden wir einen Antrag stellen.“

Die Stadt Kyritz hegt durchaus weitergehende Spielplatzpläne. In der Waldkolonie soll in den nächsten Monaten eine ganz neue Anlage entstehen. Für die Spielplatz der Kindertagesstätte in der Werner Straße plant man eine Ergänzung. Im Grunde sei das ein ständiges Thema in der Bauverwaltung, sagt Katharina Iredi: „Glücklicherweise. Das hängt ja auch daran, dass wieder mehr Kinder da sind.“

Neustädter Einwohner stellten Antrag für einen Spielplatz

Die Erfahrung hat man auch in der Neustädter Amtsverwaltung gemacht. „Wir haben jetzt das neue Wohngebiet am Azaleenweg“, sagt Bauamtsleiter Wolfgang Burau. Intern wird das Gebiet „Zentrumsrand“ genant. „Da sind die ersten Bewohner eingezogen – erfahrungsgemäß viele junge Familien.“ Vor gut zwei Wochen, so berichtet Burau, haben die Bewohner folgerichtig bei der Verwaltung einen Antrag eingereicht, in dem sie um die Errichtung eines öffentlichen Spielplatzes bitten. Einen geeigneten Ort haben man eventuell schon im Auge, aber bauliche Details und vor allem die Finanzierung seien noch ungeklärt. Da komme so eine Förderprogramm natürlich durchaus gelegen, meint der Bauamtsleiter. „Vielleicht beschleunigt das das ganze Vorhaben ja.“

In der Gemeinde Wusterhausen stehen Pflegearbeiten an

In der Gemeinde Wusterhausen ist sich Melanie Füllgraf als zuständige Fachbereichsleiterin noch nicht ganz sicher, was das Förderprogramm bringen könnte. „Wir planen keinen neuen Spielplatz.“ Allerdings stünden ständig Pflege- und Instandhaltungsarbeiten an, für die es ebenfalls Geld geben könnte. „Wir werden uns damit beschäftigen“, kündigt Melanie Füllgraf an.

Gumtower möchten von Förderung profitieren

Die Gemeinde Gumtow hat einen Spielplatz für die Förderung anvisiert, wie Jutta Künzel aus dem Bereich Kita, Schulen, Jugend, Sport der Gemeindeverwaltung sagt. Sie möchte aber noch nicht sagen, um welchen Ort es sich handelt. Die Rahmenbedingungen müssten erst noch geklärt werden. Der Grund: Die Gemeinde müsste im Förderfall einen Eigenanteil leisten. Es gibt aber die Festlegung, dass die Gemeinde selbst keine Spielplätze baut. Deshalb müsste der Eigenanteil zum Beispiel über Spenden oder einen Verein aufgebracht werden.

Die Landesregierung hat ihr neues Förderprogramm „Spiel.Platz“ genannt. 500 000 Euro aus Lottomitteln stehen zur Verfügung. Kommunen mit weniger als 15 000 Einwohnern können bis zu 5000 Euro für ihre Spielplatzprojekte erhalten, maximal aber die Hälfte der Gesamtkosten.. Neben Neubauten werden auch Erweiterungen und Wartungsmaßnahmen gefördert. Voraussetzung: Es ist ein öffentlicher Spielplatz.

Von Sandra Bels und Alexander Beckmann

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