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Spitzenposten zu besetzen

Wusterhausen/Kyritz Spitzenposten zu besetzen

In Wusterhausen und in Kyritz werden im nächsten Jahr Bürgermeister gewählt. Voraussichtlich im Herbst werden die Bürger dazu an die Wahlurnen gerufen. Beide Amtsinhaber kündigen ihre erneute Kandidatur an. Zumindest in Wusterhausen zeichnet sich auch schon ein Mitbewerber ab.

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Wusterhausener und Kyritzer können sich für das kommende Jahr auf mindestens zwei Wahlgänge einstellen.

Quelle: Reyk Grunow

Wusterhausen/Kyritz. Mindestens zweimal dürfen Wusterhausener und Kyritzer nächstes Jahr an die Wahlurnen. In beiden Kommunen endet die Amtszeit der hauptamtlichen Bürgermeister. Landratswahlen stehen ebenfalls an.

In Wusterhausen rechnet Wahlleiter Jürgen Gottschalk derzeit für Ende September mit der Bürgermeisterwahl. Ursprünglich sei das ja sogar schon für Ende August zusammen mit einem anderen Urnengang vorgesehen gewesen. „Aber dadurch, dass der Volksentscheid zur Kreisgebietsreform nicht kommt, sieht es jetzt nach Ende September aus“, sagt Jürgen Gottschalk, ohne bereits ein konkretes Datum nennen zu können.

Vorbereitungen beginnen schon Im Sommer

Sollte es bei Ende September bleiben, müssten sich Kandidaten spätestens bis Mitte oder Ende Juli melden. Die Frist dafür endet stets nämlich 66 Tage vor dem Wahltermin. Die offizielle Wahlbekanntmachung inklusive Abstimmungstermin wird drei Monate vorher erfolgen – also mitten im Sommer. „Da müssen wir auch unseren Urlaub nach ausrichten“, erwartet Jürgen Gottschalk. „An so einer Bürgermeisterwahl hängt schon ein bisschen was dran.“

Apropos Kandidaten: Einer gilt schon als gesetzt. Amtsinhaber Roman Blank (45) will es auf jeden Fall noch einmal wissen. „Natürlich trete ich wieder an“, erklärt er auf Nachfrage.

Mitbewerber aus dem eigenen Haus

Ein Mitbewerber zeichnet sich auch schon ab: Der Wusterhausener Kämmerer Tobias Kaminski (38) hegt ebenfalls Ambitionen auf den Chefsessel im Rathaus. „Da ist was dran“, bestätigt er auf Nachfrage. Richtig öffentlich machen wolle er seine Kandidatur aber erst im Januar. „Wir wollten das Jahr erst mal in Ruhe ausklingen lassen.“

2010 war die Bürgermeisterwahl in Wusterhausen durchaus spannend. Gleich sechs Kandidaten hatten sich um das Amt beworben. In der Stichwahl unterlag Hartmut Janschke (parteilos) am Ende deutlich Roman Blank (SPD). Die Wahlbeteiligung betrug allerdings nicht einmal 45 Prozent.

Die Kyritzer Bürgermeisterin Nora Görke (58) legte ihren Amtseid im Januar 2011 ab und strebt ebenfalls eine zweite Amtszeit an. „Ich sehe keinen Grund, warum ich nicht noch mal antreten sollte“, sagte Nora Görke auf Nachfrage.

Als Wahlleiterin der Stadt fasst Stephanie Pauly derzeit Ende November 2018 für den Neuwahltermin ins Auge. „Damit wäre im September Bewerbungsschluss für die Kandidaten.“ Wer das neben der Amtsinhaberin noch sein könnte, ist derzeit völlig offen.

2010 hatten sich vier Kandidaten um die Gunst der Wähler beworben. Nora Görke (parteilos) erhielt im ersten Wahlgang die absolute Stimmenmehrheit und machte damit unangefochten das Rennen. Die Wahlbeteiligung lag damals bei knapp 52 Prozent.

Auch Landratswahl steht an

Den Bürgern von Wusterhausen und Kyritz steht im kommenden Jahr jeweils noch ein weiterer Urnengang bevor – dabei sind sie dann allerdings nicht allein. Im August endet nämlich die ebenfalls achtjährige Amtszeit des Ostprignitz-Ruppiner Landrats Ralf Reinhardt (SPD). Seine Wahl 2010 war überhaupt der Anlass dafür, dass in Wusterhausen ein neuer Bürgermeister gewählt werden musste. Ralf Reinhardt zuvor dieses Amt inne.

Auch der 41-Jährige will erneut für den Posten als Chef der Kreisverwaltung antreten. Der Termin dafür steht bereits fest: Gewählt werden soll am 22. April 2018. Eine eventuell erforderliche Stichwahl ist für den 6. Mai angesetzt. Gegenkandidaten wurden bislang noch nicht benannt. Bis Mitte Februar ist dafür noch Zeit.

Von Alexander Beckmann

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