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Sport-Zuschuss trotz Sparzwang?

Neuruppin möchte sich die Jugendsportler leisten Sport-Zuschuss trotz Sparzwang?

Die Jugendarbeit in den Neuruppiner Sportvereinen soll stärker gefördert werden. Im Hauptausschuss stimmten fast alle Abgeordneten für die Sportvereine. Lediglich CDU-Fraktionschef Heinz Stawitzki stellte die Finanzspritze infrage. Er sagt: "Erst heißt es, wir haben kein Geld, jetzt haben wir welches." Das letzte Wort haben die Stadtverordneten im Juni.

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Quelle: dpa

Neuruppin. Kann es sich die Fontanestadt überhaupt leisten, die Jugendarbeit in den Sportvereinen noch stärker zu fördern? Neuruppins CDU-Fraktionschef Heinz Stawitzki stellt die Zuschüsse für die Vereine jetzt infrage. Im Hauptausschuss in dieser Woche stimmte er dagegen, die Jugendförderung aufzustocken, wie es die Stadtverwaltung vorschlägt.

Bisher bekommen die Sportvereine in Neuruppin im Jahr einen Zuschuss von 6 Euro für jedes Vereinsmitglied unter 18 Jahren. Jetzt soll dieser Zuschuss auf 10 Euro im Jahr steigen.

"Eine sehr gute Vorlage", findet auch Stawitzki: "Dem würde ich zustimmen, wenn wir Geld hätten." Seit Monaten sei immer wieder die Rede davon, dass die Stadt überall sparen muss. Selbst eine höhere Aufwandsentschädigung für die Feuerwehrleute gibt es deshalb erst in zwei Jahren. In dieser Situation mehr für die Vereine zu zahlen, hält Stawitzki für falsch: "Erst heißt es, wir haben kein Geld, jetzt haben wir welches."

Sozialdezernent Thomas Fengler widersprach: Die höhere Förderung für die Jugendarbeit "kostet nicht mehr Geld". Die Stadt streicht dafür einen Mietzuschuss, den bisher nur wenige Vereine bekommen haben. Dieses Geld soll nun auf alle verteilt werden. Fengler: "Wir führen hier ein neues System ein." Stawitzki blieb jedoch dabei: "Die Feuerwehr geht für mich vor."

Alle anderen Abgeordneten stimmten für die Sportvereine. Das letzte Wort haben die Stadtverordneten. Sie tagen am 1. Juni.

MAZ

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