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Ostprignitz-Ruppin Sportförderrichtlinie geht auf die Zielgerade
Lokales Ostprignitz-Ruppin Sportförderrichtlinie geht auf die Zielgerade
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00:28 24.03.2018
Im neu gestalteten Bantikower Dorfgemeinschaftshaus gibt es eine kleine Bibliothek. Die Landfrauen Annemarie Jahnke-Schulz (l.) und Helga Wagner  nutzten die Gelegenheit, sie zu besichtigen. Quelle: Wolfgang Hörmann
Bantikow

„Was lange währt, wird endlich gut“. Wenn das Sprichwort stimmt, dann kann eigentlich nicht mehr schief gehen, was der Wusterhausener Kultur- und Sozialausschuss der am Dienstag auf die Zielgerade geschickt hat. Seine vier stimmberechtigten Mitglieder empfahlen mit 3:1 Stimmen: Die Gemeindevertretung möge bei ihrer nächsten Tagung am 8. Mai die Beschlussvorlage über die „Richtlinie zur Förderung der Sportvereine“ beschließen. Endlich, muss man sagen. Denn über kaum einen Vorschlag ist in dieser Legislaturperiode bisher so ausdauernd diskutiert worden wie über das Arbeitspapier mit der Nummer 119/2016.

Seit 2016 mehrere Anläufe

Vize-Bürgermeister Jürgen Gottschalk rief den Ausschussmitgliedern noch einmal den Hürdenlauf in Erinnerung. Zunächst – 2016 also – sollte die überschaubare Summe von 5200 Euro nach einem Punktesystem ausgezahlt werden, das die Erfüllung unterschiedlicher Kriterien zur Bedingung machte. Der Vorschlag fiel durch. Er wurde modifiziert, immer noch nicht für gut befunden und schließlich endgültig abgelehnt.

Der dritte Entwurf trug die Handschrift der Fraktion „Die Linke“. Er stellte zwar, wie schon seine Vorgänger auch, die besondere Unterstützung der Kinder und Jugendlichen in den Vordergrund, allerdings auf einer anderen Basis. Statt von 5200 Euro geht die Variante Nr. 3 von 10 000 Euro Förderung aus. Erster Fortschritt: Sie sind Teil des für 2018 beschlossenen Haushalts, den die Kommunalaufsicht des Landkreises derzeit prüft. Jetzt sollen die Vereine nicht mehr nur 10 Euro einmal jährlich für jeden Nachwuchssportler bekommen, sondern 25 Euro. Jener Entwurf war für 2017 das letzte Wort in dieser Sache. Man kann sagen: Er überwinterte, um ausgerechnet am kalendarischen Frühlingsanfang wieder in der öffentlichen Wahrnehmung aufzutauchen.

Schwerpunkt bleibt der Sport

Allerdings hatte er es auch am Dienstag zwischenzeitlich schwer, richtig „aufzublühen“. „Schön und gut, aber gegenüber anderen Vereinen in der Großgemeinde gibt es eine Ungleichbehandlung“, stellte Versammlungsleiter Oliver Grube (Ländlicher Raum) fest. Es entwickelte sich eine – wenn auch kurze – Diskussion darüber, ob man denn nicht die Richtlinie für die Sportförderung in eine für die Vereinsförderung umbenennen sollte, was allerdings schon an der Tatsache scheiterte, dass die finanziellen Ansätze dann überhaupt nicht mehr stimmig wären, wie Jürgen Gottschalk rechtzeitig bemerkte. Damit war dieses Strohfeuer erloschen.

Allerdings leistete dazu auch Jörg Mertens argumentativ eine wichtigen Beitrag. „Wir reden jetzt seit 2016 über das Problem und sollten endlich auch mal damit zu Ende kommen“, brachte es der sachkundige Einwohner im Ausschuss auf den Punkt. Man müsse ja die Bedürfnisse anderer Vereine, die mit dem Sport vordergründig weniger zu tun haben, „nicht vom Zettel streichen“, so der Ortsvorsteher von Trieplatz. Die Vorlage erreichte wenig später die benötigte Empfehlung und wird nun am 24. April zunächst dem Haupt- und Finanzausschuss vorgelegt.

Stolze Bantikower Gastgeber

Der Kultur- und Sozialausschuss tagte am Dienstag im renovierten Gemeindehaus der Bantikower. Gäste der Sitzung waren auch einige Einwohner aus dem Dorf, außerdem Mitglieder des Wusterhausener Schützenvereins und vom Landfrauenverein Wusterhausen. Der kleine Verein mit derzeit neun Mitgliedern hatte am Nachmittag in einer eigenen Sitzung Annemarie Jahnke-Schulz zur neuen Vorsitzenden gewählt. Sie tritt an die Stelle der plötzlich verstorbenen Karola Eichmann.

Von Wolfgang Hörmann

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