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Ostprignitz-Ruppin Sporthalle: Komplettsanierung gefordert
Lokales Ostprignitz-Ruppin Sporthalle: Komplettsanierung gefordert
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00:21 11.02.2018
Die Turnhalle in Freyenstein. Quelle: Björn Wagener
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Freyenstein

Undichte Heizungsrohre, Schimmel an den Wänden, durchlässiges Dach, beulendes Parkett: Die Sporthalle in Freyenstein müsse komplett saniert werden. Das fordert Walter Eisermann, der Vorsitzende des örtlichen Männerturnvereins (MTV), der die Halle von der Stadt Wittstock gepachtet hat. Manfred Ziegenbein trug dieses Ansinnen kürzlich an den Ortsbeirat heran, weil Walter Eisermann selbst an der Sitzung nicht teilnehmen konnte. Der Zustand der Sporthalle sei längst nicht mehr akzeptabel. Es bestehe dringender Handlungsbedarf, hieß es. Beim Ortsbeirat stieß das Ganze auf offene Ohren. „Wir unterstützen diese Forderung voll und ganz“, sagt Beirat Andreas Frölich. Denn die Halle habe tatsächlich eine Rundumerneuerung bitter nötig. Außerdem seien die Duschen nicht benutzbar, weil die Armaturen fehlten.

Stadt nimmt Reparaturen vor

Auf den Zustand der Halle reagiert die Stadt zunächst einmal mit Reparaturarbeiten. Sprecher Jean Dibbert kündigt an, dass das Dach in Ordnung gebracht werden soll. Wann es damit losgehen kann, hänge vom Wetter ab. Es müsse frostfrei sein. Der Auftrag sei aber bereits vergeben. Die Investition umfasse rund 15 000 Euro. Außerdem sollen auch Reparaturen an der Holzverkleidung in der Halle und am Parkettboden stattfinden. Auch soll ein Warmwasserspeicher getauscht werden. All das sind Arbeiten, die bereits im vergangenen Jahr hätten erledigt werden sollen, nun aber „nachgeschoben“ werden. Die Investitionssumme liege bei insgesamt 22 000 Euro. Damit erhöhe sich der Betrag, der seit 2010 in die Sporthalle geflossen ist, auf 47 500 Euro, so Jean Dibbert.

Freyensteiner hält an Forderung fest

Auch wenn die Reparaturen einige Dinge verbessern: Walter Eisermann hält dennoch eine grundlegende Sanierung der Sporthalle für unumgänglich. Zu tiefgreifend seien die Schäden. Mit Reparaturen allein könne das Ganze nicht mehr zukunftssicher behoben werden. „Die Halle wird außerdem sehr häufig genutzt. Der MTV hat 160 Mitglieder. Da sind jeden Tag verschiedene Sportgruppen drin“, sagt Eisermann. Er hält deshalb an seiner Forderung fest.

Ob eine Komplettsanierung möglich ist, ist bislang fraglich. Laut Jean Dibbert sollen die Probleme vor Ort weiterhin zusammengetragen werden, um dann abzuwägen, wie darauf reagiert werden soll.

Von Björn Wagener

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