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Sportliche 777-Jahr-Feier in Rägelin

Doppelter Grund zum Feiern: Fest mit Gemeinde und Sportverein Sportliche 777-Jahr-Feier in Rägelin

Feiern lässt es sich in Rägelin gut, besonders, wenn es gleich zwei Anlässe gibt. Die Gemeinde Temnitz blickt auf eine 777-jährige Geschichte zurück, den Sportverein gibt es inzwischen seit 40 Jahren. Beide haben zusammengelegt, ein großes Fest ausgestattet und bewiesen, dass es rund um Rägelin richtig sportlich zugeht.

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Bei der 777-Jahr-Feier in Rägelin ging es vor allem sportlich zu, denn auch der Sportverein hatte etwas zu feiern.

Quelle: Rammelt

Rägelin. Gleich zwei Anlässe nutzten am Sonnabend die Einwohner von Rägelin, um kräftig zu feiern. Die Temnitz-Gemeinde blickt auf eine 777-jährige Geschichte zurück und der Sportverein, die Spielvereinigung Gühlen-Glienicke/Rägelin, wurde vor 40 Jahren gegründet. Sportvereinschef Olaf Müller und seine Mannen organisierten gemeinsam mit Ortsvorsteherin Gabriela  Wäbersky und weiteren Helfern ein Fest, das über den Tag rund 500 Besucher anlockte.

Los ging es mit zahlreichen sportlichen Aktivitäten. So gab es vier Fußballspiele: Die Alten Herren der Spielvereinigung spielten gegen ein Team der Musikersiedlung 2:2 und die Ü-50-Mannschaft von Rägelin besiegte eine aus Fußballsenioren bestehenden Elf mit 2:1. Torreich ging es auch beim Spiel der 1.Männermannschaft zu, die gegen ein Team von ehemaligen Spielern antrat, die nun in anderen Vereinen dem runden Leder nachjagen. Diese Partie endete 6:6.

Wenn feiern, dann richtig! Während die Temnitzer Gemeinde auf eine 777-jährige Geschichte zurückblickt, ist die Spielvereinigung Gühlen-Glienicke/Rägelin vor 40 Jahren gegründet worden. Statt zwei Festen, hat man die Anlässe gleich zusammengelegt und am Sonnabend knapp 500 Besucher angelockt. Wir haben die schönsten Eindrücke.

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Doch auch der Fußball- Nachwuchs wollte am Sonnabend nicht zurückstehen. Die Kicker der E-Jugend hatten sich ihre Eltern als Gegner ausgesucht. Während in der ersten Halbzeit die Väter zeigen durften, dass sie ihrem Nachwuchs Paroli bieten können, mussten in der zweiten Hälfte die Mütter ran. Am Ende stand es 12:10 für die Kinder, was natürlich für großen Jubel sorgte. Als die Mädchen und Jungen die Sieger-Medaillen von den Fallschirmspringern, die am Nachmittag auf dem Sportplatz gelandet waren, überreicht bekamen, war die Freude riesengroß.

Für Furore sorgte auch ein Volleyball-Turnier, an dem sieben Freizeitmannschaften teilnahmen. Am Ende siegten die „Wuthenower Doppelfäuste“ vor „Willis Wichteln“ aus Neuruppin und dem Team Kränzlin/Storbeck. Auf den folgenden Plätzen rangierten die „Mannestruppe“, „Bernd, Olaf & Freunde“, die „Kränzliner Volleyknaller“ und „Atletico Netzeband“.

Doch das war längst nicht alles, was die Besucher des Festes erleben konnten. Es gab eine Zaubershow, den Auftritt der Gruppen „Reset“ und der „Tuscom Novells“ aus Neuruppins italienischer Partnerstadt Certaldo, eine Schauvorführung des Reitvereins Wuthenow, bei der mit Jule Schoster und Magdalena Puhr sogar zwei Kreismeisterinnen dabei waren, sowie einen Kuchen- und Trödelbasar. Darüber hinaus wurde ein Wettbewerb im Bierglasschieben, im Kegeln sowie im Wettnageln angeboten. Für die kleinen Festbesucher gab es außerdem einige Bastelstände und eine Hüpfburg. Aber auch die Exponate zweier Holzkünstler, einige Oldtimer und die neuesten Angebote eines Neuruppiner Autohauses weckten das Interesse der Besucher.

Ein Höhepunkt am Nachmittag war die Landung von drei Fallschirmspringern der Take-off-Fallschirmsport-Gesellschaft aus Fehrbellin. Wie der Rägeliner Sportvereinschef Olaf Müller berichtete, waren auch zur Wiedereröffnung des Sportplatzes vor 15 Jahren Fehrbelliner Fallschirmspringer auf dem grünen Rasen gelandet.

Der Rägeliner Sportverein zählt 92 Mitglieder. Olaf Müller zeigte sich mit dem Ablauf der Veranstaltung äußerst zufrieden. Er freute sich darüber, dass viele Ehemalige immer wieder gern den Kontakt zur Spielvereinigung Gühlen-Glienicke/Rägelin suchen. Besonders stolz ist Müller, dass einige Fußball-Talente, wie zum Beispiel die Geschwister Riehl, die heute beim MSV Neuruppin spielen, oder Stefan Winkel, der nun in Hamburg kickt, das Fußball-Einmaleins in seinem Verein erlernt haben.

Von Jürgen Rammelt

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