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Ostprignitz-Ruppin Land zeichnet Partnerschaftsverein aus
Lokales Ostprignitz-Ruppin Land zeichnet Partnerschaftsverein aus
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17:37 10.04.2018
Staatssekretär Martin Gorholt (r.) überreicht eine Urkunde an Dieter ­Eipel (l.), Vorsitzender des Partnerschaftsvereins. Quelle: Stephanie Fedders

Alle paar Jahre stehen sich Dieter Eipel und Martin Gorholt gegenüber, wobei Letztgenannter stets ein Geschenk dabei hat. Das war so bei der Auszeichnung Eipels zum „Ehrenamtler des Monats“ und bei der Übergabe eines Fördermittelbescheides für den Bau der Kreativwerkstatt. Am Montag brachte der Staatssekretär die Urkunde zur Auszeichnung des Partnerschaftsvereins als „Demografiebeispiel des Monats“ mit nach Lindow, die Eipel als Vorsitzender gerne entgegennahm.

Der Lindower Verein ist das 100. Projekt, das das Land beispielhaft für Engagement im ehrenamtlichen Bereich auszeichnet. Gorholt lobte die Idee, die „Welt der Kinder und Jugendlichen mit der internationalen Welt zu verknüpfen“. Beides geschehe zum einen durch den Bau der Begegnungsstätte mit Kreativwerkstatt, die ganz bewusst junge Leute ansprechen soll, und durch die regelmäßigen Treffen mit den Lindower Partnerstädten – ohne Eipels Einsatz wäre beides undenkbar.

Staatssekretär Gorholt lobte den Lindower Verein

„Sie packen einfach an und finden immer wieder Leute, die mitmachen. Das ist eine große Kunst“, lobte Gorholt. Neben der Urkunde übergab er noch ein Buch und ein Glas Honig – produziert von Potsdamer Bienen. „Für die Gesundheit“, empfahl der Staatssekretär.

Dieter Eipel nutzte die Gunst der Stunde für ein paar Worte, die er dem Gast mit auf den Weg geben wollte. Der 72-Jährige erinnerte an die Jahre, in denen das Vereinsgebäude regelmäßig Schulkindern aus sozial schwächeren Familien offen stand, die hier ein warmes Mittagessen bekamen. Der Einsatz so genannter „Ein-Euro-Jobber“ machte diesen Service möglich. „Dieses Leben hier im Haus fehlt mir heute“, gestand Eipel und nannte damit auch die Motivation des Vereins für den Bau der Regionalwerkstatt. „Am schönsten wäre es, wenn sich Kinder und Jugendliche an den Verein binden und unser Lebenswerk weiterführen.“

Von Stephanie Fedders

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