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Stadt Kyritz feiert sich

Jahresempfang Stadt Kyritz feiert sich

Die Stadt Kyritz nutzte ihren Jahresempfang am Donnerstag vor allem, um für sich selbst zu werben. Rund 120 Gäste aus Politik, Wirtschaft und gesellschaftlichem Leben waren dazu in die Aula der Carl-Diercke-Schule eingeladen. Motto: „Wirtschaft – Schule – Kultur“.

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Schüler lockerten die Stimmung mit ihren Einlagen auf.

Quelle: Alexander Beckmann

Kyritz. Das Motto „Schule – Wirtschaft – Kultur“ zog der Jahresempfang der Stadt Kyritz am Donnerstagabend konsequent durch. Rund 120 Gäste versammelten sich auf Einladung des Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung Thomas Settgast und der Bürgermeisterin Nora Görke in der Aula der Carl-Diercke-Schule: Vertreter von Unternehmen, Bildungseinrichtungen, Vereinen, aus der Kommunal-, Landes- und Bundespolitik.

Görke und Settgast würdigten gleich mal den Veranstaltungsort: „Die Carl-Diercke-Schule wurde nicht zufällig ausgewählt.“ Seit Jahren sei die Einrichtung auf dem Feld der Berufsförderung besonders aktiv und suche den engen Kontakt zur heimischen Wirtschaft. Überdies sei die Schule kürzlich in ein neues Landesprogramm zur kulturellen Bildung aufgenommen worden. Erste Ergebnisse stellten Schüler der 7. Klasse beim Empfang publikumswirksam mit kleinen Comedy- und Performance-Einlagen vor. Für Unterhaltungsmusik sorgte die Schülerband von „Uwes Musikschule“.

Bürgermeisterin Nora Görke nutzte den Empfang, um für Kyritz zu werben. Die Stadt verfüge über alle vier Schulformen, sei ein wichtiger regionaler Gesundheitsstandort und habe kulturell und touristisch immer mehr zu bieten. Sie bat um Verständnis für Bauvorhaben wie in der Johann-Sebastian-Bach-Straße: „Kyritz und seine Altstadt werden mit der Sanierung attraktiver sein. Wichtig ist eine optimale Umleitungsausschilderung und vor allem eine rechtzeitige Fertigstellung.“

Weitere Themen waren die Regionalmesse Prima im Mai, Bildungs- und Freizeitangebote für die Jugend, bevorstehende Kulturveranstaltungen und auch die Infrastruktur in der Stadt: Geh- und Radwege gerade in Kyritz West seien oft in schlechtem Zustand, bekannte die Bürgermeisterin. „Das soll sich in Zukunft verbessern. Außerdem wollen wir die Anbindung ans Stadtzentrum verbessern.“ Die Rede ist von einem Bahnübergang für Fußgänger nahe des Bahnhofs. Thomas Settgast warb für ein friedliches Miteinander mit den in der Stadt untergebrachten Flüchtlingen: „Ich lade alle Kyritzer ein, den neuen Nachbarn ohne Vorbehalte zu begegnen.“ Thomas Settgast dankte all denen, die sich ehrenamtlich für die Integration der Neulinge engagieren.

Die Bürgermeisterin richtete einen weiteren Dank an die Feuerwehrleute und an die Sportvereine der Stadt, die viel zum kommunalen Leben beitrügen. Die Stadt sei auf einem guten Weg ihrem kürzlich formulierten Leitbild gerecht zu werden: „All dies zeigt, dass Kyritz bereits aktiv, familiär und lebenswert ist.“

In einem weiteren Redebeitrag stellte die Neustädter Firma Hüffermann Transportsysteme ihre Bemühungen um die Nachwuchsförderung und um eine enge Kooperation mit der Schule vor. Der Abend klang am Büffet mit vielen Gesprächen aus.

Von Alexander Beckmann

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