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Stadt bietet erneut Kitagebäude zum Kauf an

Lindow Stadt bietet erneut Kitagebäude zum Kauf an

Mindestens 134 000 Euro will die Stadt Lindow beim Verkauf des Gebäudes erzielen, in dem früher die Kita „Eichhörnchenhaus“ residierte. Schon einmal suchte die Stadt nach Käufern, allerdings vergeblich. Dass sich jetzt jemand findet, der den verlangten Preis bezahlt, hält der Amtsdirektor für wenig wahrscheinlich.

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Stadt Lindow will das frühere Kitagebäude verkaufen.

Quelle: Christian Schmettow

Lindow. Die Stadt Lindow bietet erneut das Gebäude der ehemaligen Kita „Eichhörnchenhaus“ in Lindow zum Kauf an. Mindestens 134 000 Euro will die Kommune für das Haus aus Ziegelschichtmauerwerk auf einem über 1000 Qadratmeter großen Gelände haben. „Das ist relativ viel“, gibt Amtsdirektor Danilo Lieske zu. „Wir müssen jetzt schauen, ob der Preis am Markt auch erzielbar ist.“

So gebe es zwar verschiedene Interessenten für die Immobilie, berichtet der Verwaltungschef. „Wer aber ein ehemaliges Funktionalobjekt erwirbt, will es meistens fast geschenkt haben.“ Zumal in einer ländlichen Region. Lieske weiß, wovon er spricht. Denn der aktuelle Verkauf ist nicht der erste Vorstoß der Kommune, das ausgediente Gebäude abzustoßen. Bereits Ende vergangenen Jahres hat Lindow das Objekt am Markt angeboten – doch zu dem vorgeschlagenen Preis gab es am Ende keinen Abnehmer.

Kein überhasteter Verkauf

Dennoch: Überhastet und ohne besondere Gründe will Lindow auch jetzt von ihren Preisvorstellungen nicht abweichen. Nur wenn das Nutzungskonzept sehr gut zu den Bedürfnissen der Stadt passt, könnte es einen Nachlass geben. Lieske schwebt dabei vor, dass dort Gemeinschaftseinrichtungen wie betreutes oder altersgerechtes Wohnen oder ein touristisches Angebot entstehen könnte. Viel Hoffnung, dass das auf Anhieb klappt und die Stadt einen entsprechenden Betrag aufs Konto überwiesen bekommt, hat er nicht. „Es wird keinen Verkauf von heute auf morgen geben“, sagt Lieske.

Alle Informationen zur Ausschreibung gibt es auf der Internetseite www.amt-lindow-mark.de. Die Gebote sind bis zum 19. Mai einzureichen.

Von Celina Aniol

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