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Ostprignitz-Ruppin Stadt drängt weiter auf Entlastungsstraße
Lokales Ostprignitz-Ruppin Stadt drängt weiter auf Entlastungsstraße
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00:20 15.12.2017
Zu nah, zu laut: Infrastrukturministerin Kathrin Schneider sieht bei der Mühlenstraße dringenden Handlungsbedarf. Quelle: Reyk Grunow
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Rheinsberg

Die Rheinsberger halten an der innerörtlichen Umgehungsstraße fest – auch wenn Brandenburgs Verkehrsministerin Kathrin Schneider ihnen in der vergangenen Woche keine Hoffnung gemacht hatte, dass die Straße innerhalb der nächsten zehn Jahre gebaut wird. Die Stadtverordneten stimmten am Montagabend einem Antrag der CDU-Fraktion zu, beim Land die Planung der südlichen Entlastungsstraße vom Alten Bahndamm über die Rhinhöhe bis zur B 122 einzufordern. Dafür, so hatte die CDU vorgeschlagen, soll Geld eingesetzt werden, das durch das Scheitern der Kreisgebietsreform freigeworden ist.

Schneider hatte ihre Zurückhaltung beim Thema Entlastungsstraße unter anderem damit begründet, dass die B-Pläne, die die Stadt für das Areal entwickelt hat, nicht geeignet seien. Dem widerspricht Stadtentwicklungsreferent Thomas Lilienthal jedoch entschieden. Lilienthal sieht vielmehr Probleme bei der Sanierung der Mühlenstraße, die Schneider als Sofortmaßnahme vorgeschlagen hatte. Denn die Entkopplung von Straße und den dicht daneben stehenden Häusern, die Beben und Lärm in der engen Straße vermindern soll, sei zwar technisch möglich, aber auch aufwändig und teuer, so Lilienthal.

Ortsvorsteher will hartnäckig bleiben

Auch Ortsvorsteher Sven Alisch will unbedingt an der Entlastungsstraße für die Altstadt festhalten. „Wir lassen nicht locker“, kündigte er an. Schneiders Einschätzung, dass die bisherige Vorarbeit der Stadt keine ausreichende Grundlage für die weitere Planung der Straße sei, teilt er nicht. Es gebe für ein Teilstück bereits einen rechtskräftigen B-Plan. Lediglich für das Teilstück zwischen Lindenallee und dem B-Plan-Gebiet „Damaschkeweg“ fehle ein rechtskräftiger Plan. Das lasse sich jedoch nachholen. „Bis Ende 2018 haben wir alle Voraussetzungen erfüllt“, so Alisch.

Von Frauke Herweg

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