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Stadt sagt Ja zum Saunadorf

Fehrbellin Stadt sagt Ja zum Saunadorf

Die Rhinstadt würde von einem Saunadotf profitieren. Davon ist der Fehrbelliner Ortsvorsteher überzeugt. Und auch der Ortsbeirat findet die Idee gut. Der Ortschef geht davon aus, dass ein solches Unternehmen der Stadt finanzielle und touristische Vorteile bringen wird.

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Wenn das Saunadorf kommt, dann wird das frühere Lehrlingsheim abgerissen.

Quelle: Peter Geisler

Fehrbellin. Dass in Fehrbellin ein Saunadorf entstehen soll, hält der Ortsvorsteher Jürgen Sternbeck für „eine gute Sache“. Auch der Ortsbeirat hat das Projekt wohlwollend aufgenommen. „Wir können in Fehrbellin so etwas gut gebrauchen“, sagt Sternbeck, der eine ähnliche Saunaeinrichtung auf der nordrhein-westfälischen Partnerstadt Dülmen kennt. „Wir können damit punkten.“

Zum einen wäre mit dem geplanten Abriss des ehemaligen Plakotex-Lehrlingswohnheims „ein Schandfleck weg“. Der Ortschef hofft zudem, dass das Vorhaben auch andere Grundstücksinhaber an der Luchstraße dazu bewegen könnte, ihre bisher eher vernachlässigten Flächen in Ordnung zu bringen. Zu ihnen gehört auch die Kommune, der die Kegelhalle gehört.

Zum anderen geht Jürgen Sternbeck davon aus, dass die Stadt von einem solchen Saunabetrieb ganz klar finanziell profitieren wird. „Das würde unsere Steuereinnahmen steigern.“ Außerdem könnten so einige Fehrbellin in Lohn und Brot gebracht werden. Außerdem glaubt der Ortsvorsteher, dass Fehrbellin dadurch auch insgesamt attraktiver für Gäste von außerhalb werden könnte. „Wir haben sonst nicht so viele Anziehungspunkte für Touristen.“ Wenn diese aber einmal wegen der Sauna da sind, dann würden sie auch die anderen Angebote nutzen. Dennoch will Sternbeck die Idee auf keinen Fall finanziell unterstützen. „Das müssen wir vertraglich regeln.“

Das Projekt steht noch ganz am Anfang: Demnächst entscheidet erst die Gemeinde, ob sie die für die Entwicklung des Saunadorfes notwendige Bebauungsplanung gestattet. Der Planer des Investors aus Falkensee geht davon aus, dass das 6500 Quadratmeter große Dorf in drei Jahren entstehen kann (die MAZ berichtete).

Von Celina Aniol

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