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Ostprignitz-Ruppin Stadt saniert für 150 000 Euro den Skaterpark
Lokales Ostprignitz-Ruppin Stadt saniert für 150 000 Euro den Skaterpark
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19:11 26.03.2018
Die Skater in Neuruppin dürfen aufatmen: Im nächsten Jahr kommen neue Elemente für die Skateranlage. Quelle: Foto: Peter Geisler
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Neuruppin

Frohe Kunde für alle Skater in der Fontanestadt: Die Verwaltung hat in ihrem Haushalt doch noch 150 000 Euro gefunden, um die maroden Elemente im Skaterpark austauschen oder reparieren zu können. Das hat Baudezernent Arne Krohn am Montagabend beim Haupt- und Finanzausschuss erklärt.

Demnach sollen als Ersatz für die verschlissenen Elemente neue Konstruktionen aus Beton beschafft werden. Die Ausschreibung dafür wird bereits vorbereitet. Allerdings will die Verwaltung zuvor noch einen Workshop mit interessierten Jugendlichen abwarten, damit auch die „richtigen Elemente“ bestellt und angeschafft werden, sagte Krohn. Der Dezernent rechnet damit, dass die neuen Elemente zu Saisonbeginn im nächsten Jahr installiert sein könnten. Der Hauptausschuss hat dafür den Weg freigemacht, als er am Montag einstimmig die „außerplanmäßige Auszahlung“ für den Skaterpark einstimmig billigte.

Kämmerer: Mehreinnahmen durch die Gewerbesteuer

Zuvor hatte Kämmerer Willi Göbke erklärt, dass „die Notwendigkeit des Handelns“ beim Skaterpark auf der Hand liege. Denn ohne Modernisierung hätte die Stadt das Gros der Elemente abbauen müssen, weil sie nicht mehr durch den Tüv gekommen wären. Zudem hatte Göbke betont, dass die 150 000 Euro für den Skaterpark die Stadt auch vor keine finanziellen Probleme stelle – dank der „guten Einnahmesituation“. Demnach hat Neuruppin im ersten Halbjahr bereits mehr als sechs Millionen Euro durch die Gewerbesteuer eingenommen. Halte dieser Trend im zweiten Halbjahr an, dürfte die Stadt zum Jahresende mit einem Plus von drei Millionen Euro rechnen. Denn bisher hatte die Kämmerei bei den Einnahmen durch die Gewerbesteuer lediglich mit neun Millionen Euro gerechnet. Dieses Plus benötigt die Stadt auch für nächste Investitionen, wie den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Alt Ruppin. Dafür sind allein 2,2 Millionen Euro veranschlagt.

Rathaus will Geld zum Kauf neuer Schulbücher suchen

Vor dem Neubau in Alt Ruppin muss das Rathaus jedoch erst einmal ein anderes Problem lösen. Denn für die Schüler der 7. bis 9. Klassen gilt seit Beginn des neuen Schuljahres ein neuer Rahmenplan – doch die Fontane- und die Puschkinschule haben sich die neuen Schulbücher nicht anschaffen können. Grund: Der Etat für den Kauf der neuen Bücher war bei der Haushaltsdebatte für dieses Jahr zum großen Teil dem Rotstift zum Opfer gefallen, kritisierte Klaus-Dieter Miesbauer (SPD). Amtsleiter Maik Buschmann sprach von einem Mehrbetrag von 30 000 Euro. Diese soll in Abstimmung mit der Kämmerei möglichst schnell bereitgestellt werden.

Von Andreas Vogel

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