Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Stadt saniert für 150 000 Euro den Skaterpark

Neuruppin Stadt saniert für 150 000 Euro den Skaterpark

Die Skater dürfen aufatmen. Das Rathaus hat doch noch 150 000 Euro gefunden, um Elemente im Skaterpark sanieren zu können. Bevor die Arbeiten ausgeschrieben werden, sollen Jugendliche gefragt werden, welche neuen Elemente angeschafft werden sollen. Probleme haben indes Schüler: Sie haben alte Lehrbücher, weil die Stadt den Etat gekürzt hat.

Voriger Artikel
Abrechnung per Handzettel
Nächster Artikel
Gericht stoppt zwei Sonntagsöffnungen im Reiz

Die Skater in Neuruppin dürfen aufatmen: Im nächsten Jahr kommen neue Elemente für die Skateranlage.

Quelle: Foto: Peter Geisler

Neuruppin. Frohe Kunde für alle Skater in der Fontanestadt: Die Verwaltung hat in ihrem Haushalt doch noch 150 000 Euro gefunden, um die maroden Elemente im Skaterpark austauschen oder reparieren zu können. Das hat Baudezernent Arne Krohn am Montagabend beim Haupt- und Finanzausschuss erklärt.

Demnach sollen als Ersatz für die verschlissenen Elemente neue Konstruktionen aus Beton beschafft werden. Die Ausschreibung dafür wird bereits vorbereitet. Allerdings will die Verwaltung zuvor noch einen Workshop mit interessierten Jugendlichen abwarten, damit auch die „richtigen Elemente“ bestellt und angeschafft werden, sagte Krohn. Der Dezernent rechnet damit, dass die neuen Elemente zu Saisonbeginn im nächsten Jahr installiert sein könnten. Der Hauptausschuss hat dafür den Weg freigemacht, als er am Montag einstimmig die „außerplanmäßige Auszahlung“ für den Skaterpark einstimmig billigte.

Kämmerer: Mehreinnahmen durch die Gewerbesteuer

Zuvor hatte Kämmerer Willi Göbke erklärt, dass „die Notwendigkeit des Handelns“ beim Skaterpark auf der Hand liege. Denn ohne Modernisierung hätte die Stadt das Gros der Elemente abbauen müssen, weil sie nicht mehr durch den Tüv gekommen wären. Zudem hatte Göbke betont, dass die 150 000 Euro für den Skaterpark die Stadt auch vor keine finanziellen Probleme stelle – dank der „guten Einnahmesituation“. Demnach hat Neuruppin im ersten Halbjahr bereits mehr als sechs Millionen Euro durch die Gewerbesteuer eingenommen. Halte dieser Trend im zweiten Halbjahr an, dürfte die Stadt zum Jahresende mit einem Plus von drei Millionen Euro rechnen. Denn bisher hatte die Kämmerei bei den Einnahmen durch die Gewerbesteuer lediglich mit neun Millionen Euro gerechnet. Dieses Plus benötigt die Stadt auch für nächste Investitionen, wie den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Alt Ruppin. Dafür sind allein 2,2 Millionen Euro veranschlagt.

Rathaus will Geld zum Kauf neuer Schulbücher suchen

Vor dem Neubau in Alt Ruppin muss das Rathaus jedoch erst einmal ein anderes Problem lösen. Denn für die Schüler der 7. bis 9. Klassen gilt seit Beginn des neuen Schuljahres ein neuer Rahmenplan – doch die Fontane- und die Puschkinschule haben sich die neuen Schulbücher nicht anschaffen können. Grund: Der Etat für den Kauf der neuen Bücher war bei der Haushaltsdebatte für dieses Jahr zum großen Teil dem Rotstift zum Opfer gefallen, kritisierte Klaus-Dieter Miesbauer (SPD). Amtsleiter Maik Buschmann sprach von einem Mehrbetrag von 30 000 Euro. Diese soll in Abstimmung mit der Kämmerei möglichst schnell bereitgestellt werden.

Von Andreas Vogel

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostprignitz-Ruppin
123c76c4-dff8-11e7-a15f-f363db308704
Fontanestadt Neuruppin „damals und heute“

Neuruppin ist die Kreisstadt des Landkreises Ostprignitz-Ruppn. Der Ort erhielt 1256 das Stadtrecht und ist bekannt als Geburtsstadt von Schriftsteller Theodor Fontane und Baumeister Karl Friedrich Schinkel.

c001ffb8-fc5e-11e7-90a2-a388f9eff187
Kyritz damals und heute

Über ihre mittelalterlichen Grenzen wuchs die Knatterstadt erst im 19. Jahrhundert hinaus. Aber dann richtig: Die Stadt ist im steten Wandel begriffen. Viele alte Bauten mussten bis in die jüngste Zeit hinein neuen Ideen und Bedürfnissen weichen.

7d84d8be-fb68-11e7-b11f-9a7b802e86ee
Lindow damals und heute

Die MAZ lädt ein zu einer Zeitreise. Wir haben historische Ansichten von Lindow zusammengestellt und vom gleichen Ort aus wie damals heute noch einmal eine Aufnahme gemacht. Die Ergebnisse zeigt diese Bildergalerie. Die historischen Karten stammen aus dem Privatarchiv des Lindowers Udo Rönnefahrt.

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg