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Ostprignitz-Ruppin Stadt soll Mehrkosten übernehmen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Stadt soll Mehrkosten übernehmen
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02:16 20.09.2015
Diese Buckelpiste in Schweinrich soll endlich verschwinden. Quelle: Gerd-Peter Diederich
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Wittstock

122 000 Euro an Mehrkosten muss die Stadt Wittstock für den Ausbau der Ortsstraße in Schweinrich aufbringen. Der Hauptausschuss der Stadt hat sich am Mittwoch im Rathaus einstimmig dafür ausgesprochen, diese Summe auch zu bewilligen – jetzt muss nur noch die Stadtverordnetenversammlung am 14. Oktober grünes Licht geben.

Wie Bürgermeister Jörg Gehrmann erklärte, muss der Beschluss jetzt gefasst werden, damit dem Landesbetrieb für Straßenwesen jetzt avisiert werden könne, dass man im Oktober planmäßig mit dem gesamten Straßenbauprojekt inklusive Gehwegebau sowie Arbeiten an der Regenwasser-Vorflut und den Straßeneinmündungen in der Ortslage beginnen könne

Insgesamt betragen die zusätzlichen Kosten für das im Haushaltsjahr 2016 verbuchte Bauprojekt sogar 1,6 Millionen. Der städtische Eigenanteil liegt aber nur bei 300 300 Euro. Aber selbst von dieser Summe hat die Stadt noch einiges „weggefördert“ bekommen, sodass sie letztlich nur 7,6 Prozent selbst aufbringen muss. „Ich bin froh, dass diese Maßnahme dann so zu Ende gebracht wird, und hoffe, dass die Anlieger dann auch zufrieden sind“, meinte Gehrmann.

Die ursprüngliche Kostenschätzung aus dem Jahr 2013 lag noch bei einem aufzubringenden Eigenanteil der Stadt von 171 600 Euro. Dagegen weist die jetzt gültige Vereinbarung mit der Stadt vom 16. Juni 2015 besagte 300 300 Euro auf. Entgegen den ersten Schätzungen sei die Stadt für den Regenwasserkanal mit seinem Reinigungssystem allein zuständig und erhalte seitens des Landesbetriebs Straßenwesen Erstattungen für eingeleitetes Regenwasser , hieß es in der Beschlussbegründung aus dem städtischen Bauamt.

Auf jeden Fall steht laut Gehrmann im Oktober das offizielle Durchtrennen eines Bandes an. Denn für den 19. Oktober ist der planmäßige Beginn der Arbeiten zum Straßen- und Gehwegbau angekündigt worden.

Von Bernd Atzenroth

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