Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 1 ° wolkig

Navigation:
Stadt will Kita-Essensgeld zurückzahlen

Rheinsberg Stadt will Kita-Essensgeld zurückzahlen

Rund 30 500 Euro will die Stadt Rheinsberg im kommenden Jahr an Eltern von Kita-Kindern zurückzahlen. Diese haben laut eines Gerichtsurteils in den vergangenen Jahren teil zu viel für die Mittagsversorgung ihrer Sprösslinge bezahlt.

Voriger Artikel
76 Unterschriften gegen Pferdeäpfel
Nächster Artikel
Hausarzt für Meyenburg gesucht

Viele Eltern haben in den vergangenen Jahren zu viel für das Essen ihrer Kinder in den Kitas bezahlt.

Quelle: Michaela Riedel

Rheinsberg. Bislang hat sich die Stadt Rheinsberg beim Thema der Rückerstattung von Essengeld an Eltern von Kita-Kindern eher bedeckt gehalten. Jetzt soll bereits am Montag eine Entscheidung dazu fallen. Die Verwaltung schlägt vor, dass die Eltern zwischen 10 und 41 Cent pro Mahlzeit bekommen sollen – je nach Jahr und je nachdem, welche Einrichtung das Kind besucht hat. Das Geld soll den Eltern ohne Antrag im kommenden Jahr erstattet werden.

Dass Sorgeberechtigte überhaupt den Anspruch auf Rückzahlung haben, liegt an einem Gerichtsurteil. 2016 stellten Richter klar, dass Kitaträger von den Eltern nur so viel Essengeld verlangen dürfen, wie Eltern einsparen, wenn ihre Kinder nicht zu Hause essen. Den Rest müssen die Träger selbst berappen – und sie sind verpflichtet, das bislang zu viel eingenommene Geld zurückzuzahlen. Dass es so lange gedauert hat, bis die Rechtssprechung umgesetzt wird, liegt an langwierigen Überlegungen in den Kommunen, welche Essengeldhöhe sie ansetzen (die MAZ berichtete).

Erstattung kostet die Stadt rund 30 500 Euro

Bei den städtischen Kitas will Rheinsberg für die Jahre ab 2015 zahlen. Das liegt daran, dass die Eltern dort zuvor nur 1,70 Euro fürs Essen bezahlten – die Summe also, die die Kommune als das Mindestmaß an häuslicher Ersparnis ansieht. In den Awo-Kindergärten erhalten die Eltern teilweise Geld schon ab dem Jahr 2013. Insgesamt muss Rheinsberg für die Erstattung rund 30 560 Euro ausgeben.

Ab dem kommenden Jahr müssen sich die Eltern mit einem Betrag von zunächst 1,80 Euro an den Mahlzeiten beteiligen. Alles darüber hinaus übernimmt die Kommune. Sie wird die Kosten allerdings in der Kalkulation der Kita-Gebühren ansetzen, sodass diese dann steigen können.

Die Stadtverordneten beraten am Montag in ihrer Sitzung unter anderem über dieses Thema. Die Versammlung in der Rauschule beginnt um 18.15 Uhr.

Von Celina Aniol

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostprignitz-Ruppin
123c76c4-dff8-11e7-a15f-f363db308704
Fontanestadt Neuruppin „damals und heute“

Neuruppin ist die Kreisstadt des Landkreises Ostprignitz-Ruppn. Der Ort erhielt 1256 das Stadtrecht und ist bekannt als Geburtsstadt von Schriftsteller Theodor Fontane und Baumeister Karl Friedrich Schinkel.

c001ffb8-fc5e-11e7-90a2-a388f9eff187
Kyritz damals und heute

Über ihre mittelalterlichen Grenzen wuchs die Knatterstadt erst im 19. Jahrhundert hinaus. Aber dann richtig: Die Stadt ist im steten Wandel begriffen. Viele alte Bauten mussten bis in die jüngste Zeit hinein neuen Ideen und Bedürfnissen weichen.

7d84d8be-fb68-11e7-b11f-9a7b802e86ee
Lindow damals und heute

Die MAZ lädt ein zu einer Zeitreise. Wir haben historische Ansichten von Lindow zusammengestellt und vom gleichen Ort aus wie damals heute noch einmal eine Aufnahme gemacht. Die Ergebnisse zeigt diese Bildergalerie. Die historischen Karten stammen aus dem Privatarchiv des Lindowers Udo Rönnefahrt.

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg