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Stadt will, dass Bund Kita-Mittagessen bezahlt

Rheinsberg Stadt will, dass Bund Kita-Mittagessen bezahlt

Das Rheinsberger Rathaus hat jetzt genau ausgerechnet, wie hoch der Zuschuss sein müsste, damit alle 363 Kita-Kinder und 571 Schüler der Prinzenstadt ein kostenloses Mittagessen bekommen: knapp eine halbe Million Euro. Nun fordert die Stadt, dass das Land oder der Bund diese Kosten übernehmen.

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Rheinsberger wollen, dass Eltern für das Essen in den Kitas und Schulen der Prinzenstadt nicht mehr bezahlen müssen.

Quelle: dpa

Rheinsberg. Wenn Rheinsberg das Mittagessen für alle Kita-Kinder und Schüler bezuschussen würde, müsste die Stadt etwa 490 000 Euro im Jahr dafür berappen. Das ist jetzt im Rathaus ausgerechnet und am Montagabend dem Hauptausschuss vorgestellt worden. Die Ausschussmitglieder sprachen sich daraufhin zwar gegen die Übernahme der Kosten durch die Kommune aus, schlugen aber auf Anregung der SPD vor, dass die Stadt sich mit diesem Ansinnen an das Land und den Bund wendet. Sprich: Sie soll die übergeordneten Stellen darum bitten, diese Ausgabe zu übernehmen.

Die Forderung, den 363 Kita-Kindern und 571 Schülern der Prinzenstadt ein kostenloses Mittagessen zu spendieren, stammt von der Fraktion BVB/Freie Wähler/FDP (die MAZ berichtete). Nach der Bekanntgabe der benötigten Zuschusssumme hat Petra Pape den Antrag ihrer Fraktion zurückgezogen. „Der Betrag war ein ganz schöner Hammer. Mit so viel haben wir nicht gerechnet“, sagt sie auf MAZ-Anfrage. „Das ist aus unserem Stadthaushalt nicht zu finanzieren.“ Sie findet aber die SPD-Idee gut, den Versuch zu starten, Geld dafür aus einem anderen Topf zu bekommen. „Vielleicht haben wir wirklich die Chance, da etwas zu erreichen.“ Schließlich steht die Rheinsberger Fraktion nicht allein mit der Forderung nach kostenlosem Mittag. So fordert die Linke auf Bundesebene, den Haushaltsüberschuss in Milliardenhöhe just dafür auszugeben. Für ein ganzes Schuljahr würde die Versorgung von 6,2 Millionen Kita- und Schulkindern in Deutschland etwa 6,8 Milliarden Euro kosten. ca

Von Celina Aniol

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