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Stadt will einheitlichen Vertrag mit Edis

Rheinsberg Stadt will einheitlichen Vertrag mit Edis

Zwei Konzessionsverträge, zwei unterschiedliche Laufzeiten gab es bisher in Rheinsberg für den Lieferanten von Gas. Wenn die Stadtvertreter zustimmen, könnte sich das aber bald ändern. Dann wird es eine gleichlautende Regelung, die zum gleichen Zeitpunkt endet sowohl für die Kernstadt als auch für die Ortsteile von Rheinsberg geben.

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Der Energieversorger ist in Rheinsberg präsent – und bleibt es wohl auch noch die nächsten 20 Jahre.

Quelle: Celina Aniol

Rheinsberg. Gleich zwei Verträge, und dann auch noch mit sehr unterschiedlichen Laufzeiten, obwohl es um ein und dieselbe Sache geht? Das erschien dem Rheinsberger Kämmerer Andreas Neubert wenig sinnvoll, ja sogar unnötig kompliziert. Seit dem vergangenem Jahr bemüht sich der Rathausmitarbeiter deshalb darum, die Vereinbarung für die Gasversorgung in der Prinzenstadt zu vereinheitlichen – und ist damit nun fast am Ziel.

Das Problem ist, dass Rheinsberg mit dem Energieversorger Edis einen Vertrag für die Kernstadt hatte, der 2017 enden sollte. Auch in insgesamt  16 Ortsteilen der Prinzenstadt ist der Anbieter für die Gaslieferung zuständig. Dort sollte der aktuelle Konzessionsvertrag allerdings erst 2025 ablaufen. Im Einvernehmen mit dem Unternehmen löste die Verwaltung nun das zweite Abkommen vorzeitig. Die Stadt schrieb die Konzession aus, Edis gewann das Gebot – und will mit der Stadt nun einen gleichlautenden Vertrag mit gleicher Laufzeit wie für die Kernstadt abschließen. „Das ist für beide Seiten attraktiv“, betont Andreas Neubert. Denn der Auftrag für das Unternehmen hat dadurch ein größeres Volumen; für beide Seiten vereinfacht dieser Schritt das Alltagsgeschäft, weil die rechtlichen Grundlagen für das gesamte Gebiet gleich sind. Der neue Vertrag soll am 1. Mai 2017 anlaufen und 20 Jahre Gültigkeit haben.

Bei der Konzession geht es um das Recht, Leitungen über öffentliches Land zu verlegen, Anlagen auf Grundstücken der Kommune aufzubauen und beides auch zu betreiben. Für dieses Nutzungsrecht zahlt der Netzbetreiber Abgaben an die Stadt. Ihre Höhe beläuft sich in Rheinsberg auf 10 000 Euro im Jahr. Damit der Vertrag zustande kommt, müssen die Stadtvertreter dem Papier noch zustimmen. Erstmals beschäftigen sie sich damit im Bauausschuss am Montag.

Von Celina Aniol

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