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Ostprignitz-Ruppin Stadt will frühere Kitas verkaufen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Stadt will frühere Kitas verkaufen
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00:18 25.08.2016
Die Gebäude, die Lindow jetzt verkaufen will, befinden sich unweit des idyllischen Wutzsees. Quelle: Christian Schmettow
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Lindow

Die Kita-Gebäude verscherbeln? Das will Lindows Amtsdirektor Danilo Lieske auf gar keinen Fall. Schließlich liegen die Häuser in bester Lage, nahe des Wutzsees. „Und es gibt schon Interessenten.“

Auf insgesamt rund 609 000 Euro für die drei ehemaligen Kindertagesstätten-Objekte, die seit dem Kita-Neubau leer stehen, darf die Stadt hoffen. Das besagt zumindest das Gutachten zum Marktwert, das die Stadt in Auftrag gegeben hatte. „Das ist schon eine Größenordnung, bei der es einem schwindlig wird“, so Lieske. Er gibt zu, dass es gerade im ländlichen Raum schwierig sein könnte, diesen Preis tatsächlich zu erzielen. „Investoren dafür zu ködern, wird sicher nicht einfach.“ Trotzdem: Leichtfertig werde die Stadt von der Preisvorstellung nicht abweichen. Nachlass gewähren könne sie nur, wenn das Nutzungskonzept besonders gut zu den Bedürfnissen der Stadt passen sollte, so Lieske. Gemeinschaftseinrichtungen wie betreutes oder altersgerechtes Wohnen hätten dabei den Vorrang. Aber auch eine tourismusnahe Nutzung oder Gewerbe seien denkbar. „Wir versteifen uns da auf nichts, es darf nur nicht zu viel Lärm und Gestank machen.“ Das Rathaus bereitet die Ausschreibung derzeit vor. Spätestens im Oktober will die Verwaltung mit den Objekten in die Offensive gehen. Lieske rechnet nicht damit, dass der Verkauf der Kita-Häuser schnell über die Bühne gehen wird.

Von Celina Aniol

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