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Stadt will neue Straße entstehen lassen

Rheinsberg Stadt will neue Straße entstehen lassen

Die Stadt Rheinsberg hat bisher privat genutzte Flächen am Damaschkeweg gekauft und will dort eine neue Straße bauen. Die Strecke soll als Verbindung zu einem bislang wenig genutzten Parkplatz dienen. Wann das Projekt umgesetzt wird, ist unklar.

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An dieser Stelle soll in Rheinsberg die neue Prinz-Heinrich-Straße entstehen.

Quelle: Celina Aniol

Rheinsberg. Die Stadt Rheinsberg hat aus der Konkursmasse eines Unternehmens vor Kurzem einige Grundstücke am Damaschkeweg gekauft und will dort eine neue Straße bauen. Das teilte jetzt Bürgermeister Jan-Pieter Rau mit. Mit dem Vorhaben will die Kommune „den Verkehr aus dem Zentrum rausholen“, wie Stadtentwicklungsreferent Thomas Lilienthal sagt. Die Idee: Die Besucher der Stadt, die aus Gransee, Lindow oder Berlin kommen, sollen von der Bundesstra0e 122 noch vor dem Erreichen der Innenstadt direkt zu den Stellflächen am Multifunktionsplatz geleitet werden. „Der Parkplatz wird momentan nicht intensiv genutzt“, so der Referent. Dabei biete die Fläche hinter der Rhinpassage, seitdem die Mauer dort weg ist und die Stadt einen neuen Gehweg gebaut hat, einen guten Ausgangspunkt für Touren zum Schloss und die Innenstadt.

Die neuen Grundstücke der Kommune liegen im Moment noch hinter einem verschlossenem Tor. Mit der Öffnung der unbefestigten Sandstrecke sei es aber nicht getan, sagt der Bürgermeister. „Und es reicht auch nicht aus, dort einfach Kies auszuschütten.“ Die neue Straße, die in der Verlängerung der Bahngleise liegt, müsse so ausgebaut werden, dass die Pkw den Parkplatz unbeschadet erreichen können. Wie viel das kosten wird, das steht noch nicht fest. Planungen oder Kostenschätzungen liegen dem Rathaus noch nicht vor. Denn die Stadt hat spontan zugeschlagen, als sie von dem Verkauf der Flächen hörte. Geld für die Investition ist deshalb im Haushalt nicht vorgesehen. Rau verteidigt aber den Ad-hoc-Kauf, weil er gut zu den Plänen der Stadt passe, durch das Zentrum weniger Autos fahren zu lassen. Tatsächlich plant die Kommune schon seit Jahren den Bau einer südlichen Umfahrung, die ebenfalls genau an der Abfahrt von der B 122 beginnen soll (die MAZ berichtete). „Und wir haben von einem guten Angebot Gebrauch gemacht“, sagt Rau. „Es ist ein Erwerb für die Zukunft.“

Bei der Gelegenheit will die Stadt auch ein bisschen mehr Ordnung in den Straßennamensalat bringen und einen teil des langen und verschlungenen Damaschkewegs umbenennen. Prinz-Heinrich-Straße soll demnach nicht nur das neue Straßenstück heißen, sondern der ganze, nunmehr begradigte Abschnitt zwischen dem Rhinhöher Weg bis zur Rhinstraße. Die Änderung der Bezeichnung soll vollzogen werden, wenn auch der zweite Schub von Straßen in der Kernstadt umbenannt wird. Das soll frühestens nach der Bundestagswahl im September passieren.

Von Celina Aniol

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