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Stadtbummel in der Dämmerung

Wusterhausen Stadtbummel in der Dämmerung

Der erste Abendspaziergang zog am Mittwoch in Wusterhausen zahlreiche Spaziergänger an. Sie waren einer Einladung des Kulturvereins gefolgt. Dessen Mitglied Reiner Lehmann führte gut anderthalb Stunden lang durch die Berliner Straße. Lehmann kennt die „Berliner“ wie seine Westentasche.

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Reiner Lehmann hatte viel zu erzählen. Er kennt die Stadt samt Berliner Straße wie seine Westentasche.

Quelle: Wolfgang Hörmann

Wusterhausen. Diese Premiere ist gelungen! Zum ersten gemeinsamen Abendspaziergang in ihrer Stadt haben sich am Mittwochabend rund 50 Wusterhausener am Museumshaus getroffen. Sie waren einer Einladung des Kulturvereins gefolgt. Dessen Mitglied Reiner Lehmann führte gut anderthalb Stunden lang durch die Berliner Straße. Lehmann kennt die „Berliner“ wie seine Westentasche. Er ist hier aufgewachsen, weiß noch heute genau, wo sich Geschäfte und Mühlen befanden, wo die Dosse floss und wo es tolle Ecken gab, in denen er mit anderen Kindern spielen konnte.

Viele Teilnehmer  hatten Fotos mitgebracht

Viele Teilnehmer hatten Fotos mitgebracht.

Quelle: Wolfgang Hörmann

In seine Aufzeichnungen musste er dabei kaum schauen. „Ich habe das alles noch im Kopf“, so der Gärtnermeister im Ruhestand. Viele der Teilnehmer am abendlichen Bummel hatten Fotografien dabei, die immer wieder die Runde machten und beim Abgleich mit dem Heutigen halfen.

Dieser 1. Abendspaziergang endete mit einem gemütlichen Beisammensein in der Gaststätte „Zur Melodie“. Das „Weißt Du noch ...?“ war auch hier die meistgestellte Frage. „Wir wollen die Abendspaziergänge zur Tradition werden lassen, einmal im Jahr, immer am letzten Mittwoch im September“, kündigte Bärbel Hartwig an. Die Vorsitzende des Kulturvereins freute sich über die überaus gute Resonanz. Welche Straße die nächste sein wird, die ihre Geheimnisse preisgibt, werde entschieden, wenn es so weit ist.

Von Wolfgang Hörmann

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