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Ostprignitz-Ruppin Stadtfest mit Schlüsselübergabe
Lokales Ostprignitz-Ruppin Stadtfest mit Schlüsselübergabe
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00:17 06.07.2016
Ortsvorsteher Manfred Engel (vorn) unterzeichnete ebenso wie Bürgermeister Jörg Gehrmann (mit Mikro) die festliche Übergabe-Urkunde fürs Schloss. Quelle: Björn Wagener
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Freyenstein

Zu Beginn des Stadtfestes in Freyenstein am Samstag nahm Ortsvorsteher Manfred Engel den symbolischen Schlüssel fürs frisch sanierte Schloss von Bürgermeister Jörg Gehrmann entgegen. Letzterer verband damit die Hoffnung, dass die Freyensteiner das neu zurückgewonnene Gebäude mit Leben füllen mögen. Schriftlich fixiert wurde das Ganze durch eine von Andrea Müllenberg aufwendig gestaltete Urkunde. Das Schloss solle eine „Stätte der Begegnung sein, die allen offen steht, die Altes bewahren und Neues voranbringen wollen“, heißt es darin unter anderem.

Es flogen kleine Spitzen

Bürgermeister und Ortsvorsteher warfen sich mitunter kleine Spitzen zu. „Ich möchte mit Ihnen ja gern mal einen Kurs im Lesen von Förderprogrammen machen“, sagte Gehrmann zu Engel. Denn aus Freyenstein kam in der Vergangenheit zuweilen die Kritik, dass die Stadt zwar das Schloss und den Archäologischen Park fördere, dabei aber die Stadtentwicklung vernachlässige. „Alle finden Freyenstein toll, aber keiner will hier leben“, spitzte Engel es zu.

Das Stadtfest musste zwar Regen erdulden, wurde aber trotzdem ein abwechslungsreicher Nachmittag mit einer Chor-Karaoke, einer Teakwondo-Vorführung und einem unterhaltsamen und märchenhaften Theaterstück der Freyensteiner Laienspielgruppe, bei dem mehrere Märchen miteinander verwoben wurden.

Gut eine Minute bis nach oben.

Schon vor Beginn des Festes konnten sich die Gäste an vielen Flohmarktständen umschauen, einen Imbiss und Getränke genießen und natürlich das sanierte Schloss erkunden, in dem die Bibliothek im zweiten Obergeschoss ebenfalls geöffnet war. Besonders bequem ging es im neuen Aufzug dorthin – in einer Minute und fünf Sekunden, wie Manfred Engel gemessen hat. Im Flur hatte der Förderverein Fotos und Infos über frühere Nutzungen des Schloss zusammengetragen. Denn es war bis 1938 Wohnsitz der Familie von Winterfeld; von 1951 bis 1976 Schulstandort und danach bis 1989 eine Außenstelle des Obertrikotagenbetriebes (OTB) in Wittstock.

Von Björn Wagener

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