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Stadthalle fest in Kinderhand

Wittstock Stadthalle fest in Kinderhand

Ein Fußballturnier führte am Freitag viele junge Kicker in der Wittstocker Stadthalle zusammen. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Laufen statt Zocken“ und war Teil der Präventionswoche, bei der auf die Gefahren von Suchtmitteln wie Alkohol und Zigaretten hingewiesen wurde.

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Gruppenbild der zwölf Mannschaften der dritten bis sechsten Klassen kurz vor Beginn des Turniers. Später kamen noch weitere sieben Mannschaften älterer Teilnehmer zum Zuge.

Quelle: Björn Wagener

Wittstock. Ein großes Fußballturnier für Kinder und Jugendliche aus Wittstock und der Gemeinde Heiligengrabe wurde am Freitag in der Wittstocker Stadthalle ausgetragen. Es stand unter dem Motto „Laufen statt Zocken“ und war Teil der Präventionswoche, bei der es darum ging, auf die Gefahren von Suchtmitteln wie Alkohol und Zigaretten hinzuweisen. Organisiert wurde das Turnier von den Sozialarbeitern aus Wittstock und Heiligengrabe in Zusammenarbeit mit der Stadt Wittstock. Zu gewinnen gab es Urkunden und Pokale.

Zunächst traten am Nachmittag zwölf gemischte Mannschaften mit je sechs Spielern aus den dritten bis sechsten Klassen und von 18.30 Uhr bis 21 Uhr die jungen Kicker der siebten bis zwölften Klassen an. Die sportlichen Begegnungen der jüngeren Teilnehmer dauerten jeweils drei Minuten, die der älteren am Abend etwas länger. In letzterer Altersgruppe habe sich unter anderem auch eine Mannschaft befunden, die aus jungen Flüchtlingen vom Wittstocker B3-Center bestand, sagte Mathias Stock, Sozialarbeiter am Jugendklub C60 in Wittstock. Für alle galt: Von Mädchen geschossene Tore zählten doppelt.

Mannschaften mit lustigen Namen

Die Mannschaften trugen zum Teil lustige Namen wie „Gangster“, „Abzocker“, „Pfannkuchengang“, „Tiger“ oder auch etwas dezenter „Coole Kinder“, „FC Barcelona“ und „Fußballprofis“. Das Interesse an dem Turnier war sehr groß. „Wir hätten sogar noch mehr Mannschaften aufstellen können“, sagt Hille Heinecke, Sozialarbeiterin an der Wittstocker Waldring-Grundschule. Aber am 1. März war Anmeldeschluss. Wer später kam, war nicht dabei.

Aus einigen Schulen gab es sogar T-Shirts, die sich die Kinder im Eingangsbereich der Stadthalle abholen konnten. Unter dem Motto „Alkoholfrei Sport genießen“ lag dort auch diverses Informationsmaterial bereit. Bodo Haneld, Sozialarbeiter an der Wittstocker Polthier-Oberschule, begrüßte wenig später die Kinder gemeinsam mit Christiane Hamelow, der Hautamtsleiterin der Gemeinde Heiligengrabe. Beide wünschten den Teilnehmern viel Spaß. Moralische Unterstützung lieferten die Gäste von den Zuschauerrängen aus.

Von Björn Wagener

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